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Wirtschaft 15.07.2026, 08:08 Aktualisiert: 15.07.2026, 12:00

DAX unter 25.000 Punkten, ASML übertrifft Erwartungen

DAX fällt unter 25.000 Punkte auf 24.928 Punkte.

Wichtige Fakten

  • DAX fällt unter 25.000 Punkte auf 24.928 Punkte.
  • ASML meldet Rekordumsatz von 9,33 Milliarden Euro im zweiten Quartal.
  • Ölpreise steigen um über 12 Prozent aufgrund von US-Iran-Konflikt.
  • EZB-Mitglied warnt vor neuem Inflationsdruck durch Nahost-Spannungen.
  • US-Banken wie JPMorgan und Goldman Sachs übertreffen Gewinnerwartungen.

Der DAX ist am Morgen unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten gefallen und notierte zeitweise bei 24.928 Punkten, ein Minus von 0,9 Prozent. Belastet wird der deutsche Leitindex vor allem von geopolitischen Spannungen: Luftangriffe zwischen den USA und Iran im Kampf um die Straße von Hormus haben die Ölpreise in die Höhe getrieben. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete 85,93 Dollar, ein Plus von 1,4 Prozent. EZB-Rat Martin Kocher warnte vor neuem Inflationsdruck durch die Eskalation im Nahen Osten.

ASML mit Rekordquartal

Ein erstes Highlight an den Märkten war der Quartalsbericht des niederländischen Chipausrüsters ASML. Angekurbelt von der hohen Nachfrage nach KI-Chips übertraf ASML die Erwartungen deutlich: Der Umsatz stieg auf 9,33 Milliarden Euro, der Nettogewinn auf 2,92 Milliarden Euro. Der weltweit einzige Hersteller von EUV-Lithografiemaschinen hob seine Jahresprognose von 36-40 Milliarden auf 43-45 Milliarden Euro an. Diese Maschinen sind für die Produktion modernster KI-Halbleiter unverzichtbar.

Positive US-Bankenzahlen

Zum Auftakt der US-Bilanzsaison überzeugten auch mehrere Großbanken mit ihren Geschäftszahlen. JPMorgan Chase erzielte dank einer Beteiligung an Visa den höchsten Quartalsgewinn der Geschichte. Auch Goldman Sachs, Wells Fargo und Bank of America verbuchten Gewinne. Gleichzeitig sanken die Hoffnungen auf eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed im Juli: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt, stieg auf 83,4 Prozent. Unterdessen musste IBM einen historischen Kursverlust von 25 Prozent hinnehmen.

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