DAX startet optimistisch – Iran-Einigung treibt Märkte an
Wichtige Fakten
- • DAX startet mit plus 0,3 Prozent bei 25.156 Punkten.
- • US-Vizepräsident Vance: USA und Iran kurz vor Abkommen.
- • Ölpreise fallen um über 1 Prozent auf 92,40 bzw. 87,37 Dollar.
- • US-Inflation im April steigt auf 2,9 %.
- • S&P 500 und Nasdaq 100 schließen auf Rekordhochs.
DAX eröffnet mit Zuversicht
Der deutsche Leitindex DAX ist am letzten Handelstag im Mai mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 25.156 Punkte gestartet. Damit steuert der Index auf einen Wochengewinn von knapp einem Prozent und ein Monatsplus von rund 3,5 Prozent zu. Das Rekordhoch von 25.507 Punkten aus dem Januar ist in greifbarer Nähe.
Hoffnung auf Iran-Abkommen
Die positive Stimmung wird durch Berichte über eine mögliche Einigung zwischen den USA und dem Iran befeuert. US-Vizepräsident JD Vance verkündete, dass eine Übereinkunft bevorstehe, wobei eine Waffenruhe und die Aufhebung der Schifffahrtsbeschränkungen in der Straße von Hormus im Raum stünden. Allerdings hat US-Präsident Donald Trump noch nicht zugestimmt und Teheran dementiert eine vorläufige Einigung. Dennoch führten die Hoffnungen bereits zu fallenden Ölpreisen: Brent und WTI verbilligten sich um mehr als 1 Prozent auf 92,40 bzw. 87,37 Dollar pro Fass.
Aufwärtsbewegung an den US-Börsen
Die Aussicht auf Entspannung im Nahen Osten beflügelt auch die US-Börsen. Der S&P 500 und der Nasdaq 100 schossen auf Rekordhochs, während der Dow knapp behauptet blieb. Vor allem Tech-Werte wie Snowflake und auch Dell zogen kräftig an. Snowflake stieg um 36,5 Prozent nach der Bekanntgabe eines KI-Infrastrukturvertrags mit Amazon im Wert von sechs Milliarden Dollar und einer angehobenen Umsatzprognose Dells Aktien gewannen nachbörslich 39 Prozent. Die anhaltende KI-Euphorie wird auch durch die Sammlung von 65 Milliarden Dollar und einer Bewertung von 965 Milliarden Dollar für Anthropic sowie Foxconns optimistische Aussichten gestützt.
Brennpunkt Inflation
Auf der Konjunkturseite rücken heute die Inflationsdaten aus Deutschland in den Fokus. Im April hatte der Ölpreisschock die Inflationsrate auf 2,9 Prozent – den höchsten Stand seit Januar 2024 – steigen lassen. Die ifo-Preis- erwartungen sanken im Mai nur leicht auf 30,3 Punkte. In den USA klettert die Teuerung ebenfalls, und das BIP-Wachstum wurde für Q1 auf 1,6% revidiert.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.