DAX vor US-Arbeitsmarktdaten verhalten – Ölpreise steigen
Wichtige Fakten
- • DAX startet mit plus 0,2 Prozent bei 26.181 Punkten.
- • US-Arbeitsmarktbericht steht im Fokus der Anleger.
- • Iran-Krieg und Nahost-Konflikt belasten die Stimmung.
- • Airbnb übertrifft Erwartungen mit Umsatzsprung von 3,61 Mrd. Dollar.
- • Ölpreise steigen wegen Unsicherheiten im Nahen Osten.
DAX und Marktumfeld
Der DAX wird am Freitag voraussichtlich mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent bei 26.181 Punkten eröffnen, wie der Broker IG taxiert. Auf Wochensicht würde dies einem Zuwachs von 2,2 Prozent entsprechen. Am Vortag schloss der Index bei 26.140 Punkten. Anleger bewegen sich nach Angaben von Marktexperten auf einem schmalen Grat zwischen Zuversicht und Vorsicht, da der Iran-Krieg und die anstehenden US-Arbeitsmarktdaten Unsicherheit schüren.
Fokus auf US-Arbeitsmarkt
Der monatliche US-Jobbericht steht im Mittelpunkt des Interesses. Er ist entscheidend für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Sollte die Beschäftigung deutlich zulegen, steigen die Chancen auf eine Zinserhöhung, was Aktien negativ belasten könnte. Analysten von JPMorgan warnen, dass gute Arbeitsmarktdaten an den Börsen schlecht aufgenommen werden könnten, da Anleiherenditen und Inflation die größten Risiken für Aktien bleiben.
Internationale Vorgaben und Ölpreise
Die Vorgaben aus den USA und Asien sind schwach. Der Dow Jones verlor 0,9 Prozent, und der japanische Nikkei gab ebenfalls um 0,9 Prozent nach. Wieder anziehende Ölpreise und die Unsicherheit im Nahen Osten sorgen für Zurückhaltung. Donald Trump äußert sich zwar optimistisch über ein baldiges Ende des Iran-Kriegs, doch der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz könnte eine Friedenslösung erschweren.
Airbnb überzeugt
Nach US-Börsenschluss legte Airbnb Quartalszahlen vor. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal auf 3,61 Milliarden Dollar, der Gewinn pro Aktie kletterte auf 1,37 Dollar. Die Zahl der Buchungen stieg um zehn Prozent auf fast 150 Millionen. Für das Gesamtjahr erhöhte das Unternehmen seine Prognose und erwartet nun ein Umsatzwachstum von mindestens im mittleren Zehnerbereich.
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