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Wirtschaft 06.08.2026, 05:37 Aktualisiert: 06.08.2026, 18:03

DAX tritt auf der Stelle – Telekom glänzt mit Aktienrückkauf

DAX schließt bei 26.140 Punkten, leicht im Plus nach Rekordjagd.

Wichtige Fakten

  • DAX schließt bei 26.140 Punkten, leicht im Plus nach Rekordjagd.
  • Telekom kündigt Aufstockung des Aktienrückkaufs auf fünf Milliarden Euro an.
  • Rheinmetall senkt Umsatzprognose nach Stopp des Fregatten-Programms F-126.
  • Siemens verbucht Rekordergebnis, Aktie trotzdem unter Druck.
  • Commerzbank verdoppelt Quartalsgewinn und erhöht Prognose.

Seitwärtsbewegung nach Rekordwoche

Nach drei Rekordtagen hat sich der DAX am Donnerstag in einer Verschnaufpause befunden: Der Leitindex notierte lange Zeit nahezu unverändert bei rund 26.130 Punkten und schloss schließlich bei 26.140 Zählern (+0,1 Prozent). Der zwischenzeitliche Rekord von 26.403 Punkten vom Mittwoch rückt damit in weite Ferne. Marktbeobachter wie Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades sehen die Entwicklung als notwendige Konsolidierung nach der jüngsten Rallye. Die Anleger richteten den Blick auf den Konflikt im Nahen Osten – insbesondere auf das von Iran und Oman angestrebte Abkommen über eine neue Schifffahrtsroute um die blockierte Straße von Hormus.

Telekom glänzt mit Aktienrückkauf

Gegen den Trend legte die T-Aktie um fast sieben Prozent zu und führte dabei den DAX an. Konzernchef Tim Höttges überraschte mit der Ankündigung, das Aktienrückkaufprogramm um drei auf fünf Milliarden Euro aufzustocken. Nach den jüngsten Kursverlusten von rund 30 Prozent kommen diese Nachricht sowie die soliden Zahlen gut an: Der Umsatz stieg um 4,4 Prozent auf 29,93 Milliarden Euro und der bereinigte operative Gewinn um 7,5 Prozent auf 11,82 Milliarden Euro. Der Konzern hob das Gesamtjahresziel für den freien Cashflow auf rund 20 Milliarden von über 27 Milliarden Euro an und bestätigte damit das positive operative Momentum.

Rheinmetall mit gedämpfter Prognose

Auch wenn die Rheinmetall-Zahlen den Erwartungen entsprachen – plus 69 Prozent beim Umsatz auf 3,3 Milliarden Euro und ein Betriebsgewinn von 562 Millionen Euro im zweiten Quartal –, belastet als Belastung der Stopp des Fregatten-Programms F-126 durch die Bundesregierung die Umsatzziele: Der Konsolidierungskonzern betreut jetzt 13,7 bis 14,2 Milliarden Euro vorsichtiger als bisher. Immerhin soll der Boxer-Panzer bis Ende des Jahres milliardenschwere Aufträge nachziehen.

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