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Deutschland und Italien vertiefen wirtschaftliche und verteidigungspolitische Zusammenarbeit
Deutschland und Italien wollen wirtschaftlich enger zusammenarbeiten.
Wichtige Fakten
- • Deutschland und Italien wollen wirtschaftlich enger zusammenarbeiten.
- • Kanzler Merz und Regierungschefin Meloni sind bei vielen Themen wie Mercosur-Abkommen und Migration einer Meinung.
- • Es bestehen Differenzen im Umgang mit der Trump-Administration, insbesondere bezüglich Trumps Grönland-Ambitionen.
- • Deutschland und Italien unterzeichneten bei Regierungskonsultationen in Rom acht Vereinbarungen zur Zusammenarbeit in Verteidigung, Wirtschaft und Migration.
- • Die Kooperation soll in Bereichen wie Rüstungsindustrie und Energiesektor verstärkt werden.
- • Gemeinsame Unterstützung der Ukraine gegen den russischen Angriff wird betont.
Deutschland und Italien haben bei gemeinsamen Regierungskonsultationen in Rom beschlossen, ihre wirtschaftliche, verteidigungspolitische und migrationspolitische Zusammenarbeit deutlich auszubauen. Kanzler Friedrich Merz und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni unterzeichneten acht Vereinbarungen, um besonders in den Bereichen Rüstungsindustrie, Energie und Digitalisierung enger zu kooperieren. Zu den Zielen gehören die Entwicklung gemeinsamer Projekte in der Drohnen- und Raketenabwehr und die Fortentwicklung der Gas- und Wasserstoffpipelines zwischen beiden Ländern. Trotz dieser Annäherung bestehen weiterhin Differenzen im Umgang mit der Administration von Donald Trump, vor allem in Bezug auf seine Grönland-Pläne, wobei Meloni eine vermittelnde Rolle zu spielen scheint. Die Lage in der EU und das gemeinsame Engagement gegen den russischen Angriff auf die Ukraine stärken jedoch die Partnerschaft zwischen Deutschland und Italien.
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