Pistorius fordert stärkere Verteidigungsvorbereitungen der deutschen Wirtschaft
- • Verteidigungsminister Boris Pistorius fordert deutsche Unternehmen eindringlich auf, sich auf Bedrohungen durch Russland vorzubereiten.
- • Er skizzierte ein Szenario, bei dem an einem normalen Tag cyber- und Sabotageangriffe Chaos verursachen würden.
- • Pistorius betont die Notwendigkeit einer verbesserten Resilienz der Wirtschaft gegen solche Bedrohungen.
"Die deutsche Wirtschaft muss sich zunehmend anpassen und verstärkt in ihre Sicherheitsmaßnahmen sowie IT-Infrastrukturen investieren. Der kürzlich eingeschlagene verteidigungspolitische Kurs wird von der Regierung weiter vorangetrieben, wobei der Fokus auf der Resilienz und Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur liegt."
Deutschland und Italien vertiefen wirtschaftliche und verteidigungspolitische Zusammenarbeit
- • Deutschland und Italien wollen wirtschaftlich enger zusammenarbeiten.
- • Kanzler Merz und Regierungschefin Meloni sind bei vielen Themen wie Mercosur-Abkommen und Migration einer Meinung.
- • Es bestehen Differenzen im Umgang mit der Trump-Administration, insbesondere bezüglich Trumps Grönland-Ambitionen.
"Die deutsch-italienische Partnerschaft könnte durch neue Abkommen weiter gestärkt werden, jedoch stellen Differenzen im Umgang mit der US-Politik unter Trump eine Herausforderung dar."
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Bundeswehr verzeichnet deutlichen Rekrutierungsanstieg trotz Herausforderungen
- • Zum Ende des Jahres 2025 waren 184.200 aktive Soldaten in der Bundeswehr.
- • Verteidigungsminister Pistorius feierte das beste Einstellungsergebnis seit 15 Jahren.
- • Die Anzahl der freiwillig Wehrdienstleistenden stieg im Jahr 2025 auf 12.200, was unter dem Ziel von 15.000 liegt.
"Das Wachstum der Bundeswehr gibt Hoffnung, jedoch ist das ehrgeizige Ziel der NATO mit 260.000 aktiven Soldaten weiterhin herausfordernd. Die Bundeswehr arbeitet an Maßnahmen, um die Abbruchquote zu senken und die Attraktivität des Dienstes zu erhöhen. Die Erhöhung der freiwillig Wehrdienstleistenden auf 20.000 stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein dar."
Bundeswehr verschickt erste Fragebögen zum neuen Wehrdienst
- • Rund 700.000 Frauen und Männer des Geburtsjahrgangs 2008 erhalten die ersten Fragebögen zur Erhebung von Motivation und Eignung.
- • Die Briefe wurden gepackt und sollen laut Bundeswehr/Aussage an die dpa am 15. Januar 2026 verschickt werden.
- • Alle Jugendlichen, die in diesem Jahr volljährig werden, erhalten in einem ersten Schritt die Unterlagen; wer bereits Geburtstag hatte, erhält den Fragebogen nachlaufend.
"Kurzfristig sind keine gesetzlichen Änderungen angekündigt; der Versand der Erstunterlagen läuft nun an und in den nächsten Monaten werden die ersten Freiwilligen ihren Dienst beginnen. Die Umsetzung bleibt politisch begleitet und hängt von weiteren organisatorischen Schritten ab (Auswahl, Ausbildung, Einplanung). Erwartete Veränderungen betreffen vor allem die schrittweise Aufstockung der Truppe und den Aufbau der Reserve, ein genauer Zeitplan für komplette Zielerreichung liegt noch nicht vor."