Deutsche Wirtschaft mit Licht und Schatten: DIHK und ZEW zeigen fragile Erholung
Wichtige Fakten
- • DIHK erwartet 1% Wachstum 2026, leicht über 0,7% Prognose.
- • Fast ein Viertel der Firmen plant Stellenabbau, Industrie verlagert Aktivitäten.
- • ZEW-Stimmungsbarometer fiel auf 58,3 Punkte, Experten erwarteten Anstieg.
- • DAX stagniert auf Vortagsniveau, MDAX und SDAX zeigen Verkaufsdruck.
Konjunkturlage mit gemischten Signalen
Aktuelle Umfragen von DIHK und ZEW zeigen eine angespannte Lage der deutschen Wirtschaft. Die DIHK hat ihre Prognose für 2026 leicht auf 1% Wachstum angehoben, warnt jedoch, dass dies vor allem auf staatliche Impulse zurückgeht. Private Investitionen bleiben schwach, viele Unternehmen planen Stellenabbau, und die Industrie verlagert Aktivitäten ins Ausland.
Stimmung unter Experten getrübt
Das ZEW-Stimmungsbarometer fiel überraschend auf 58,3 Punkte, während Experten einen Anstieg erwarteten. ZEW-Präsident Achim Wambach betont die strukturellen Herausforderungen in der Industrie. Trotz leichter Stabilisierung seit Jahresbeginn bleibt die Erholung fragil, wie auch DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov einen "langen, steinigen Weg" sieht.
Aktienmarkt in Lethargie
Die durchwachsenen Konjunkturnachrichten spiegeln sich im Aktienmarkt wider: Der DAX stagniert auf Vortagsniveau, während MDAX und SDAX unter Verkaufsdruck stehen. Insgesamt fehlt es an Kauflaune, was die Unsicherheit in der Wirtschaft unterstreicht.
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