Wirtschaftliche Prognosen gedämpft: Iran-Krieg belastet Konjunktur und Inflation
- • BIP-Wachstum 2026 auf 0,6% gesenkt, Herbstprognose war 1,3%
- • Inflationsprognose für 2026 auf 2,8% erhöht, vorher 2,0%
- • 90% der Industriebetriebe fühlen sich durch den Krieg beeinträchtigt
"Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs könnten sich durch steigende Energiepreise und Unsicherheit weiter verschärfen und die Erholung der Konjunktur verzögern."
DAX büßt weiter ein: Hohe Ölpreise und schwache Konzernzahlen belasten Märkte
- • DAX fiel am 27.03.2026 um 1,4% auf 22.301 Punkte, seit Kriegsbeginn minus 12%.
- • Ölpreis (Brent) stieg zeitweise auf über 111 USD je Fass, treibt Inflationssorgen.
- • DAX-Konzerne erzielten 2025 niedrigsten Umsatz und Gewinn seit 2021, Gewinnrückgang 4%.
"Die Kombination aus anhaltend hohen Energiepreisen, geopolitischen Spannungen und schwachen Konjunkturdaten deutet auf eine verlängerte Phase der wirtschaftlichen Unsicherheit in Deutschland hin."
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Mehrwertsteuererhöhung im Gespräch: Belastung für Verbraucher und Konjunktur
- • Die Bundesregierung erwägt eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent.
- • Dies würde laut DIW etwa 32 Milliarden Euro zusätzliche Staatseinnahmen bringen.
- • Ökonomen warnen vor steigenden Verbraucherpreisen und einer Belastung für Geringverdiener.
"Eine Mehrwertsteuererhöhung könnte kurzfristig Staatsfinanzen entlasten, aber langfristig die Konjunktur belasten und die soziale Ungleichheit verstärken."
Ifo-Index auf Tiefststand: Iran-Krieg belastet deutsche Wirtschaft und Finanzmärkte
- • Ifo-Geschäftsklimaindex sank im März auf 86,4 Punkte - tiefster Stand seit Februar 2025.
- • Iran-Krieg treibt Energiepreise hoch und schürt Sorgen vor Inflation und Lieferengpässen.
- • BIP-Wachstum für 2026 wird auf nur noch 0,6-0,8% prognostiziert.
"Die wirtschaftliche Erholung in Deutschland ist durch den Iran-Krieg vorerst gestoppt, während gleichzeitig neue Risiken für das globale Finanzsystem entstehen."
Dax steigt auf Hoffnung auf Kriegsende – Airlines im Aufwind trotz hoher Treibstoffkosten
- • Der DAX legte um 2,4 Prozent auf 23.968 Punkte zu, nachdem er am Vortag bei 23.409 Punkten schloss.
- • Der Ölpreis Brent fiel auf 88 Dollar je Fass, nachdem er zeitweise auf 119,50 Dollar gestiegen war.
- • Lufthansa-Aktien gewannen bis zu acht Prozent, profitierten von Ausfällen bei Konkurrenten und neuen Flugverbindungen.
"Die Aktienmärkte reagieren optimistisch auf Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende, doch Experten warnen vor anhaltenden Risiken durch Geopolitik und steigende Energiekosten, die die fragile Erholung gefährden könnten."
Ifo-Index steigt: Deutsche Wirtschaft zeigt erste Aufschwungssignale
- • Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Februar auf 88,6 Punkte (höchster Stand seit August).
- • Besonders Industrie, Dienstleistungen und Baugewerbe melden Stimmungsaufhellung.
- • 9.000 Unternehmen monatlich befragt – aktuelle Lage und Erwartungen leicht verbessert.
"Die deutsche Wirtschaft berappelt sich langsam, doch der Stimmungsaufschwung ist noch nicht breitflächig angekommen und könnte durch Unsicherheiten wie US-Zollpolitik beeinträchtigt werden."
Deutsche Wirtschaft im Umbruch: Mittelstand kämpft mit Wettbewerb und Investitionen
- • Nur 25% der Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage als gut (DIHK-Umfrage).
- • DIHK erwartet 2026 nur 1% Wirtschaftswachstum für Deutschland.
- • Deutsche Strompreise sind mit 25-30 Cent deutlich höher als in Frankreich (unter 10 Cent).
"Die deutsche Wirtschaft steht vor der Herausforderung, durch Innovation und Kostensenkung im internationalen Wettbewerb zu bestehen."
Deutsche Wirtschaft vor Aufschwung 2026 – aber Nachhaltigkeit hängt an Reformen
- • Experten prognostizieren für 2026 ein BIP-Wachstum von 1,0–1,5 % nach Rezessionen.
- • Staatsausgaben für Rüstung und Infrastruktur treiben das Wachstum maßgeblich.
- • Die Industrie zeigt Anzeichen der Erholung mit starken Auftragszuwächsen.
"Die deutsche Wirtschaft steht vor einem Aufschwung, doch nur mit dringenden Strukturreformen kann dieser nachhaltig werden."
Deutsche Wirtschaft mit Licht und Schatten: DIHK und ZEW zeigen fragile Erholung
- • DIHK erwartet 1% Wachstum 2026, leicht über 0,7% Prognose.
- • Fast ein Viertel der Firmen plant Stellenabbau, Industrie verlagert Aktivitäten.
- • ZEW-Stimmungsbarometer fiel auf 58,3 Punkte, Experten erwarteten Anstieg.
"Die deutsche Wirtschaft bleibt in einer fragilen Erholungsphase, die von strukturellen Herausforderungen wie fehlenden privaten Investitionen und hohen Kosten geprägt ist."
Britische Wirtschaft schließt 2025 mit verhaltenem Wachstum ab
- • Das BIP wuchs im vierten Quartal 2025 nur um 0,1%, unter den Erwartungen.
- • Der Bausektor verzeichnete mit -2,1% das schlechteste Quartal seit vier Jahren.
- • Die Dienstleistungsbranche, 80% der Wirtschaftsleistung, zeigte kein Wachstum.
"Die Wirtschaft könnte sich 2026 leicht erholen, falls weitere Zinssenkungen und politische Stabilität Unsicherheiten verringern."
Deutsche Bauwirtschaft zeigt weiterhin Erholung und positive Prognosen für 2026
- • Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe stieg im November 2025 um 8,5 % im Vergleich zum Oktober.
- • Im Dreimonatsvergleich von September bis November 2025 lag der Auftragseingang um 3,8 % höher als zuvor.
- • Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024 stiegen die Aufträge um 4,1 %.
"Die deutschen Bauunternehmen gehen zuversichtlich ins Jahr 2026, prognostizieren Umsatzsteigerungen und eine Fortsetzung des Aufwärtstrends, der durch öffentliche Baumaßnahmen und wiedererstarkte private Nachfrage unterstützt wird."
Deutsche Wirtschaft 2025 leicht gewachsen – BIP plus 0,2 Prozent (vorläufig)
- • Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands wuchs 2025 laut Destatis um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (vorläufige Daten).
- • Die Zahlen wurden in Berichten am 15. Januar 2026 veröffentlicht und beruhen auf vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts.
- • Destatis-Präsidentin Ruth Brand erklärte, das Wachstum sei vor allem auf gestiegene Konsumausgaben privater Haushalte und des Staates zurückzuführen.
"Die kurzfristige Perspektive bleibt verhalten: Für 2026 rechnen viele Ökonomen mit moderatem Wachstum von rund einem Prozent, gestützt durch mehr Arbeitstage und staatliche Investitionen. Ein kräftiger, nachhaltiger Aufschwung ist nach Mehrheitserwartung erst ab 2027 zu erwarten, wenn staatliche Projekte voll greifen. Zugleich bleibt das Wachstum fragil, da Investitionen in Ausrüstungen und Bau schwach sind und die fiskalisch gestützte Erholung ohne begleitende Reformen und eine klare Strategie riskant bleibt."