Deutschland bestellt russischen Botschafter nach Drohungen gegen Rüstungsfirmen ein
Wichtige Fakten
- • Russland drohte deutschen Rüstungsfirmen nach neuen Drohnenlieferungen an die Ukraine.
- • Das Auswärtige Amt bestellte den russischen Botschafter Sergej Netschajew ein.
- • Deutschland bezeichnet die Drohungen als inakzeptabel und Einschüchterungsversuch.
Diplomatische Reaktion auf Drohungen
Das Auswärtige Amt in Berlin hat den russischen Botschafter Sergej Netschajew einbestellt, nachdem Moskau Drohungen gegen in Deutschland ansässige Rüstungsfirmen ausgesprochen hatte. Diese Drohungen erfolgten als Reaktion auf die Ankündigung neuer Drohnenlieferungen an die Ukraine. Die Einbestellung gilt als scharfes diplomatisches Mittel, um Verstimmung zu signalisieren.
Deutschlands Haltung zur Ukraine-Unterstützung
Deutschland wies die Drohungen zurück und betonte, sich nicht einschüchtern zu lassen. Das Außenministerium erklärte auf X, solche Drohungen und Spionageaktivitäten seien inakzeptabel und ein Versuch, die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte zuvor mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine strategische Partnerschaft vereinbart, die militärische Komponenten umfasst.
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