Polymarket: Prognoseplattform strebt Milliardenbewertung an
Wichtige Fakten
- • Polymarket verhandelt über 400 Mio. USD Finanzierung bei bis zu 15 Mrd. USD Bewertung.
- • Wöchentliches Handelsvolumen übersteigt 1 Mrd. USD, angetrieben durch Wetten auf geopolitischen Ereignisse.
- • Investoren wie Intercontinental Exchange (NYSE-Besitzer) und Donald Trump Jr.s VC-Firma beteiligt.
- • Spekulationen über Insiderhandel bei Wetten auf Nahostkonflikt führten zu israelischen Festnahmen.
- • Plattformdaten werden zunehmend für Sentiment-Analysen an Investoren verkauft.
Finanzierungsrunde und Bewertung
Die US-amerikanische Prognoseplattform Polymarket befindet sich in Verhandlungen über eine Finanzierungsrunde in Höhe von 400 Millionen US-Dollar, die das Unternehmen mit bis zu 15 Milliarden US-Dollar bewerten könnte. Dies stellt eine deutliche Steigerung gegenüber früheren Bewertungen dar und spiegelt das starke Wachstum der Plattform wider.
Handelsvolumen und Geschäftsmodell
Polymarket verzeichnet ein wöchentliches Handelsvolumen von über einer Milliarde US-Dollar, wobei ein erheblicher Teil auf Wetten zu geopolitischen Ereignissen wie dem Nahostkonflikt entfällt. Das Unternehmen erhebt Provisionen auf einen Teil der Geschäfte, während Märkte für Weltgeschehen oft gebührenfrei sind. Investoren wie die Intercontinental Exchange (Besitzer der NYSE) nutzen die Plattformdaten für Sentiment-Analysen.
Kontroversen und regulatorische Bedenken
Die Plattform steht im Fokus von Kontroversen aufgrund von Spekulationen über Insiderhandel, insbesondere bei Wetten auf den israelisch-iranischen Konflikt, was bereits zu Festnahmen in Israel führte. Untersuchungen zeigen zudem Versuche von Nutzern, Medienberichte zu beeinflussen, um Wetten zu gewinnen. Experten warnen vor möglichen Verzerrungen größerer Finanzmärkte durch strategische Wetten auf der Plattform.
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