Britische Regierung verweigert US-Influencerin die Einreise
Wichtige Fakten
- • Die US-Influencerin Valentina Gomez wurde vom britischen Innenministerium an der Einreise gehindert.
- • Gomez hatte in einem Kampagnenvideo den Koran verbrannt und anti-islamische Äußerungen getätigt.
- • Das Innenministerium begründete die Entscheidung mit dem Schutz des öffentlichen Wohls.
- • Die Muslim Council of Britain hatte zuvor Bedenken über einen möglichen Besuch geäußert.
- • Die Entscheidung folgt ähnlichen Einreiseverweigerungen für kontroverse Persönlichkeiten.
Einreiseverweigerung für kontroverse US-Influencerin
Das britische Innenministerium hat der US-amerikanischen Influencerin Valentina Gomez die Einreise in das Vereinigte Königreich verweigert. Die 26-Jährige, die in der Vergangenheit erfolglos für politische Ämter in Missouri und Texas kandidierte und eine anti-islamische Plattform vertritt, hatte in einem Kampagnenvideo auf Social Media den Koran verbrannt. Home Secretary Shabana Mahmood entschied, dass Gomez' Anwesenheit im Land "nicht im öffentlichen Interesse" liege, wie die BBC berichtet.
Hintergrund und Reaktionen
Gomez plante, auf einer von Tommy Robinson organisierten "Unite the Kingdom"-Kundgebung in London im Mai zu sprechen, wo sie zuvor bereits anti-islamische Äußerungen getätigt hatte. Zuvor hatte sie auf Instagram behauptet, ihr Visum sei genehmigt worden, was die Muslim Council of Britain veranlasste, in einem Brief an das Innenministerium Bedenken zu äußern. Die Organisation begrüßte die spätere Einreiseverweigerung und forderte, diese als Präzedenzfall für ähnliche Fälle zu nutzen.
Vergleichbare Fälle
Die Entscheidung reiht sich in frühere Maßnahmen des britischen Innenministeriums ein, die Einreise von Personen zu verweigern, deren Anwesenheit als potenziell aufhetzend angesehen wird. So wurde beispielsweise erst kürzlich dem Rapper Kanye West die Einreise verweigert, nachdem Bedenken über antisemitische Kommentare aufkamen.
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