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Inland 28.01.2026, 16:51 Aktualisiert: 28.01.2026, 18:04

Dobrindt verschärft Kampf gegen Linksextremismus in Berlin

Seit 2011 bekennen sich 'Vulkangruppen' zu Brandanschlägen in Berlin.

Wichtige Fakten

  • Seit 2011 bekennen sich 'Vulkangruppen' zu Brandanschlägen in Berlin.
  • Aktuell ist ein Kraftwerk in Berlin-Lichterfelde Ziel eines Anschlags gewesen.
  • Innenminister Alexander Dobrindt will mehr Ermittler und digitale Befugnisse einsetzen.
  • Eine Belohnung von bis zu einer Million Euro wird für Hinweise ausgesetzt.
  • Die Ermittlungen stoßen auf Schwierigkeiten aufgrund der ideologischen und operativen Struktur der Täter.
Nach neuesten Anschlägen auf die Stromversorgung in Berlin hat Innenminister Alexander Dobrindt den Kampf gegen Linksextremismus zur höchsten Priorität erklärt. Seit 2011 werden Brandanschläge von sogenannten 'Vulkangruppen' verübt, deren Hauptziele die Stromversorgung und kritische Infrastrukturen wie das Tesla-Werk sind. Besonders ein aktueller Anschlag auf ein Kraftwerk in Berlin-Lichterfelde hat Tausende Haushalte betroffen. Dobrindt plant, mehr Ermittler sowie digitale Ermittlungsmethoden einzusetzen und bietet eine Belohnung von bis zu einer Million Euro für sachdienliche Hinweise. Trotz dieser Maßnahmen bleiben die Ermittlungen schwierig, da die Tätergruppen listig agieren und verräterische Informanten schwer zu rekrutieren sind. Politisch steht Dobrindt unter Druck, da ihm von Seiten der AfD vorgeworfen wird, dem Linksextremismus nicht genug Aufmerksamkeit zu widmen.

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