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Klima 14.08.2026, 09:46

Dürre in England: Trockenster Juli seit Beginn der Aufzeichnungen

England hatte trockensten Juli seit 1836 mit nur 6,5mm Regen.

Wichtige Fakten

  • England hatte trockensten Juli seit 1836 mit nur 6,5mm Regen.
  • Wales erlebte ebenfalls trockensten Juli, Nordirland acht-trockensten.
  • Teile Südenglands, wie Sussex-Küste, bekamen unter 0,2mm Regen im Juli.
  • Tropischer Sturm Dolly könnte sich im Atlantik bilden.
  • Hochwasser in Indien forderte über 100 Tote in Assam.

Rekordtrockenheit in England

England erlebt den trockensten Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1836. Mit nur 6,5 Millimetern Niederschlag fiel lediglich zehn Prozent der langjährigen Julimenge. Auch Wales verzeichnete den trockensten Juli seit Beginn der Aufzeichnungen, während Nordirland den acht-trockensten registrierte. Schottland blieb von neuen Rekorden verschont, erhielt aber nur 69 Prozent seines üblichen Juliregens.

Auswirkungen und Aussichten

Besonders Südengland, etwa die Küste von Sussex, erhielt weniger als 0,2 Millimeter Regen. Die Trockenheit führte zu geringer Bodenfeuchte und ließ die Temperaturen in einigen Regionen auf über 30 Grad Celsius steigen. Langfristige Wettervorhersagen deuten darauf hin, dass ein Großteil des restlichen Augusts in Südengland trocken bleiben könnte, da Regensysteme vermehrt den Nordwesten der britischen Inseln betreffen. Prognosemodelle zeigen Unsicherheiten über eine mögliche Besserung.

Atlantische Störung und Unwetter in Indien

Etwa tausend Meilen östlich der Kleinen Antillen könnte sich in Kürze ein tropischer Sturm entwickeln. Das National Hurricane Center gibt eine 80-prozentige Wahrscheinlichkeit für die Bildung eines tropischen Tiefs an. Wenn sich der Sturm verstärkt, würde er der vierte benannte Sturm der atlantischen Hurrikansaison 2026 und trüge den Namen „Dolly“. Derweil kämpft Indien mit verheerenden Monsunüberschwemmungen, die im östlichen Bundesstaat Assam bereits über 100 Todesopfer forderten und 700.000 Menschen vertrieben haben. Blitzeinschläge töteten zudem mindestens 14 Menschen.

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