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International 17.01.2026, 05:44 Aktualisiert: 17.01.2026, 12:03

EASA warnt Airlines erneut: Iranischen Luftraum wegen möglicher US-Militäraktion meiden

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA ruft Fluggesellschaften auf, den Luftraum über Iran vorerst zu meiden; die Empfehlung gilt zunächst für einen Monat. (tagesschau.de, 17.01.2026)

Wichtige Fakten

  • Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA ruft Fluggesellschaften auf, den Luftraum über Iran vorerst zu meiden; die Empfehlung gilt zunächst für einen Monat. (tagesschau.de, 17.01.2026)
  • Die EASA rät zudem zu besonderer Vorsicht in den Lufträumen benachbarter Staaten, insbesondere in Regionen mit US-Militärstützpunkten. (tagesschau.de, 17.01.2026)
  • Als Begründung nennt die EASA eine erhöhte Alarmbereitschaft der iranischen Luftverteidigung im Zusammenhang mit einer möglichen US-Militäraktion; dies erhöhe die Risiken für die zivile Luftfahrt. Die Lage werde fortlaufend beobachtet, um die Risikosituation neu zu bewerten. (tagesschau.de, 17.01.2026)
  • US-Medien (u. a. New York Times, Axios) berichten, der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und Begleitschiffe seien auf dem Weg vom Südchinesischen Meer in den Nahen Osten; eine offizielle Bestätigung durch das Pentagon gab es demnach zunächst nicht. (tagesschau.de, 17.01.2026)
Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA hat Fluggesellschaften wegen der angespannten Lage in Iran erneut aufgefordert, den Luftraum über der Islamischen Republik vorerst zu meiden. Die Empfehlung gilt zunächst für einen Monat. Zugleich rät die Behörde zu besonderer Vorsicht in den Lufträumen benachbarter Staaten – vor allem dort, wo sich US-Militärstützpunkte befinden. Als Grund nennt die EASA unter anderem die erhöhte Alarmbereitschaft der iranischen Luftverteidigung im Zusammenhang mit einer möglichen US-Militäraktion, was auch für die zivile Luftfahrt ein erhöhtes Risiko bedeute. Die Lage werde fortlaufend beobachtet, um die Risikobewertung bei Bedarf anzupassen. Parallel dazu verstärken die USA Medienberichten zufolge ihre militärische Präsenz in der Region: Der Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ und Begleitschiffe sollen sich vom Südchinesischen Meer in Richtung Naher Osten verlegen. Eine offizielle Bestätigung aus dem Pentagon lag zunächst nicht vor. US-Präsident Donald Trump hatte seit Beginn der Massenproteste Ende Dezember mehrfach mit einem Eingreifen gedroht.

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