Ebola im Ostkongo: 101 Tote, Unmut auch in Kenia
Wichtige Fakten
- • 101 bestätigte Ebola-Todesfälle im Kongo.
- • 550 Krankheitsfälle, 309 in Krankenhaus/Isolation.
- • Proteste in Kenia gegen geplante US-Quarantänestation.
- • Demonstrant bei Protest in Nanyuki erschossen.
- • Gericht in Kenia blockiert vorerst den Bau der Einrichtung.
Ausbreitung und Zahlen
Im Ostkongo ist die Zahl der bestätigten Ebola-Todesfälle auf 101 gestiegen. Laut Informationsministerium gab es insgesamt 550 bestätigte Krankheitsfälle. 309 Menschen befinden sich im Krankenhaus oder in Isolation, während nur 19 Patienten auf dem Weg der Besserung sind. Der aktuelle Ausbruch wurde vor knapp einem Monat offiziell festgestellt.
Proteste in Kenia gegen US-Isolationsstation
Unterdessen hat die Polizei in Kenia einen Demonstranten erschossen, der gegen eine geplante US-Ebola-Quarantänestation protestierte. In Nanyuki hatten Dutzende Menschen demonstriert, es gab Festnahmen und Tränengaseinsatz. Die US-Regierung plant, 30 medizinische Fachkräfte zu entsenden und 50 Betten bereitzustellen. Ein Gericht in Nairobi hat den Bau vorübergehend blockiert; der nächste Anhörungstermin ist der 23. Juni.
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