Historisches Urteil: Belgien muss koloniale Gewalt entschädigen
- • Fünf Frauen erhalten je 50.000 Euro Entschädigung.
- • Belgischer Staat urteilte erstmals zu kolonialen Verbrechen.
- • Kinder wurden in kolonialen Heimen interniert.
"Das Urteil könnte weitere Entschädigungsforderungen von Kolonialopfern nach sich ziehen und die historische Aufarbeitung verstärken."
Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt weiter – Patientin von Bewaffneten aus Klinik entführt
- • 800 bestätigte Infektionen, 200 Tote (Stand 17.6.2026).
- • Bewaffnete entführen sechsjährige Ebola-Patientin aus Krankenhaus in Butembo.
- • Africa-CDC befürchtet schlimmeren Ausbruch als Westafrika 2014–16.
"Ohne sofortige Eindämmung könnte dieser Ausbruch alle bisherigen Rekorde brechen."
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Ebola im Ostkongo: 101 Tote, Unmut auch in Kenia
- • 101 bestätigte Ebola-Todesfälle im Kongo.
- • 550 Krankheitsfälle, 309 in Krankenhaus/Isolation.
- • Proteste in Kenia gegen geplante US-Quarantänestation.
"Die Ausbreitung von Ebola und die gewaltsamen Proteste in Kenia erschweren die internationale Seuchenbekämpfung zunehmend."
Nach Tod von Kongolese: Rassismus-Debatte in Irland verschärft sich
- • Yves Sakila (35) starb am 15. Mai nach Festnahme durch Sicherheitspersonal in Dublin.
- • Die unabhängige Obduktion durch einen forensischen Pathologen aus England läuft.
- • Kongos Außenministerin traf irische Spitzenpolitiker und die Familie von Sakila.
"Der Fall könnte langfristig die irische Einwanderungs- und Rassismusdebatte verschärfen."
Ebola-Ausbruch im Kongo: WHO-Chef bittet um Waffenstillstand
- • WHO schätzt 906 Verdachtsfälle und 223 Tote im Kongo.
- • Uganda meldet neun bestätigte Fälle; Grenze geschlossen.
- • WHO gibt Sterblichkeitsrate von 30-50% bei bestätigten Fällen an.
"Der Ausbruch könnte sich weiter ausbreiten, da fehlende Impfstoffe, Kürzungen der US-Hilfe und Konflikte die Eindämmung erschweren."
Ebola-Ausbruch im Kongo: Kämpfe und Hilfskürzungen verschlimmern Krise
- • Die Bundesregierung verstärkt vom Bundessicherheitsrat die nationalen Kapazitäten.
- • WHO-Chef Tedros warnt vor katastrophaler Kollision von Krankheit und Konflikten.
- • Kanada und die USA verhängen Einreisebeschränkungen für betroffene Länder.
"Die internationale Gemeinschaft fordert eine Feuerpause, während die Sicherheitslage in Ituri die Eindämmung von Ebola weiter erschwert."
Ebola-Ausbruch in Kongo breitet sich rasant aus: Uganda meldet erste Todesfälle
- • Bestätigte Fälle in Uganda: ein Todesfall in Kampala.
- • USA planen Evakuierung von sechs weiteren exponierten Personen nach Deutschland und Tschechien.
- • US-Außenminister Rubio kritisiert WHO als 'etwas spät' bei Erkennung des Ausbruchs.
"Die Ausbreitung in städtische Zentren und die Sicherheitslage im Ostkongo erschweren die Eindämmung des Ausbruchs erheblich."
Ebola-Ausbruch im Kongo: WHO ruft Gesundheitsnotstand aus
- • WHO hat internationalen Gesundheitsnotstand wegen Ebola im Kongo ausgerufen.
- • Betroffen ist vor allem die Provinz Ituri im Nordosten des Kongo.
- • Die seltene Bundibugyo-Variante hat keine zugelassenen Impfstoffe.
"Die Eindämmung des Ausbruchs wird durch fehlenden Impfstoff und die Konfliktsituation in der Region erschwert, was eine Ausbreitung in Nachbarländer begünstigen könnte."
Belgischer Ex-Diplomat muss sich wegen Mordes an Kongos erstem Premierminister vor Gericht verantworten
- • Der 93-jährige ehemalige belgische Diplomat Étienne Davignon muss sich wegen Beteiligung am Mord an Patrice Lumumba 1961 vor Gericht verantworten.
- • Davignon ist der einzige noch lebende Angeklagte unter etwa einem Dutzend Belgiern, die die Familie Lumumbas beschuldigt.
- • Die Anklage umfasst Kriegsverbrechen, unrechtmäßige Freiheitsberaubung und demütigende Behandlung von Lumumba und seinen Gefährten.
"Dieser Fall könnte einen historischen Präzedenzfall für die strafrechtliche Verfolgung von Kolonialverbrechen in Europa schaffen."
Erneut tödlicher Erdrutsch in Coltan-Mine im Ostkongo
- • Erneut Erdrutsch in Coltan-Mine Rubaya mit über 200 Toten.
- • Mine wird von der M23-Rebellenmiliz kontrolliert, Ruanda unterstützt diese.
- • DR Kongo produziert etwa 40% des weltweiten Coltans.
"Der Konflikt um die wertvollen Rohstoffe im Ostkongo verschärft sich und ein baldiger Frieden ist nicht in Sicht."
Erdrutsch in Kongo: Mehr als 200 Tote in Coltan-Mine Rubaya
- • Mindestens 227 Menschen starben bei einem Erdrutsch in der Coltan-Mine in Rubaya, Kongo.
- • Die Mine wird von der Milizengruppe M23 kontrolliert.
- • Erdrutsch erfolgte nach starkem Regen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.
"Die Sicherheitsbedingungen in der Rubaya-Mine erfordern dringend Verbesserungen. Die Fortsetzung der Minenarbeit unter unsicheren Bedingungen bleibt besorgniserregend, insbesondere unter der Kontrolle von M23, die die Rohstoffe zur Finanzierung ihrer Aktivitäten nutzt. Die Anschuldigungen gegen Ruanda wegen ihrer Unterstützung der M23 bleiben bestehen und belasten weiterhin die diplomatischen Beziehungen in der Region."