Ehemaliger 2GB-Moderator weist Vorwürfe der Aussagenmanipulation im Alan-Jones-Prozess zurück
Wichtige Fakten
- • Morrison nannte Herald und McClymont 'Schweine in den Medien'.
- • Er bestreitet, im Prozess sein Zeugnis angepasst zu haben.
- • Jones plädiert auf nicht schuldig in 22 Anklagepunkten.
- • Textnachrichten mit abfälligen Bemerkungen wurden verlesen.
- • Prozess dauert an, Morrison weist Manipulationsvorwurf zurück.
Hintergrund des Prozesses
Im Missbrauchsprozess gegen den australischen Radio-Star Alan Jones in Sydney hat ein ehemaliger Kollege Vorwürfe zurückgewiesen, er habe seine Aussage manipuliert. Jason Morrison, früherer Moderator bei 2GB, soll befreundete Kommentare über den Sydney Morning Herald und dessen Chefreporterin Kate McClymont ausgetauscht haben. Das Gericht hörte, dass Morrison und Jones die Journalisten als 'Schweine in den Medien' bezeichneten. Die Staatsanwaltschaft legte Textnachrichten vor, in denen Morrison seine Abneigung gegen die Zeitung äußerte. Der Richter erlaubte die Kreuzvernehmung von Morrison, da diese Nachrichten relevant für seine Glaubwürdigkeit sein könnten.
Vorwürfe der Zeugenmanipulation
Morrison, der als Zeuge für einen angeblichen Übergriff bei einem Geschäftsessen geladen war, bestritt, gesehen zu haben, wie Jones seine Hand unter dem Tisch auf den Oberschenkel oder das Glied des Klägers legte. Er räumte ein, es sei zu 'lockeren Späßen' über Jones und den Kläger gekommen, nachdem Jones seinen Arm um dessen Schulter gelegt hatte. Die Staatsanwaltschaft warf Morrison vor, seine Aussage 'maßgeschneidert' zu haben, um Jones zu helfen, was Morrison als 'beleidigend' zurückwies. Er blieb dabei, keine unangemessenen Handlungen bemerkt zu haben.
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