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Einhigung: Verlängerung des Waffenstillstands in Syrien für Gefangenentransfer
Der Waffenstillstand zwischen der syrischen Regierung und kurdischen Kräften wurde um bis zu einen Monat verlängert.
Wichtige Fakten
- • Der Waffenstillstand zwischen der syrischen Regierung und kurdischen Kräften wurde um bis zu einen Monat verlängert.
- • Der Zweck der Verlängerung ist die Überführung von verdächtigen IS-Mitgliedern aus Syrien in den Irak.
- • Die Ausgangssituation des Konflikts zwischen beiden Parteien bleibt ungelöst.
- • Das 14-Punkte-Programm sieht die Entwaffnung der kurdischen Miliz und deren Integration in die syrische Armee vor.
- • Kampfhandlungen drohen wieder ausbrechen, falls keine Einigung erzielt wird.
Die syrische Regierung und kurdische Kräfte haben sich auf eine Verlängerung des Waffenstillstands um bis zu einen Monat geeinigt. Dies geschah, um den Transfer verdächtiger IS-Mitglieder von Syrien nach Irak zu ermöglichen. Die ursprüngliche Waffenruhe, die Anfang der Woche verkündet wurde, verhinderte eine drohende Offensive durch die syrische Regierung. Diese hatte in einem massiven Vorstoß im Januar dazu geführt, dass die SDF große Teile ihres Territoriums verlor. Obwohl der Waffenstillstand Raum für diplomatische Bemühungen eröffnet, bleibt die zugrundeliegende Konfliktursache bestehen. Das 14-Punkte-Programm, das die Entwaffnung der kurdischen Miliz vorsieht, begegnet auf beiden Seiten Widerstand. Trotz aller Anstrengungen droht das Wiederaufflammen von Konflikten in den kurdischen Gebieten, sollten die Verhandlungen scheitern.
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