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Gesellschaft 17.03.2026, 15:56 Aktualisiert: 17.03.2026, 18:08

Einigung erzielt: Hebammen erhalten mehr Geld und weniger Bürokratie

Hebammen erhalten ab 1. April 2026 mehr Geld für ihre Arbeit.

Wichtige Fakten

  • Hebammen erhalten ab 1. April 2026 mehr Geld für ihre Arbeit.
  • Bürokratie wird reduziert, z.B. durch Wegfall von Unterschriften für Telefonberatungen.
  • Zuschläge für 1:1-Betreuung bei Klinikgeburten gelten auch bei kurzfristiger Ankunft.
  • Deutscher Hebammenverband zieht Klage gegen früheren Schiedsspruch zurück.
  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken begrüßt die Einigung als positive Entwicklung.

Einigung für Hebammen

Eine Arbeitsgruppe aus Berufsverbänden und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen hat eine Einigung erzielt, die Hebammen ab dem 1. April 2026 mehr Geld und weniger Bürokratie bringen soll. Die Verbesserungen umfassen unter anderem Zuschläge für die 1:1-Betreuung bei Krankenhausgeburten, die auch bei kurzfristiger Ankunft der Frauen gelten, sowie den Wegfall der Unterschriftspflicht für telefonische Beratungen zu Hause.

Reaktionen und Hintergrund

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken von der CDU begrüßte die Einigung als "gute Nachricht" und dankte den Hebammen für ihren Einsatz. Der Deutsche Hebammenverband will daraufhin seine Klage gegen einen früheren Schiedsspruch zurücknehmen. Zuvor hatten Hebammenverbände gegen den bestehenden Vertrag protestiert, da sie ungenügende Bezahlung und Bürokratie kritisierten und vor einer schlechteren Versorgung von Frauen in Deutschland warnten.

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