El Niño droht 50 Millionen Menschen in akute Hungersnot zu stürzen
Wichtige Fakten
- • El Niño vertreibt 50 Mio. Menschen in akute Hungersnot.
- • Zusätzlich zu 225 Mio. bereits Betroffenen in 45 Ländern.
- • Südliches Afrika, Mittelamerika und Karibik am stärksten betroffen.
- • Stärkster El Niño seit mindestens 70 Jahren erwartet.
- • UN planen 80 Mio. Dollar für Frühwarnungen und Hilfe.
Prognose der Vereinten Nationen
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) warnt davor, dass bis Ende nächsten Jahres rund 50 Millionen Menschen zusätzlich in akute Nahrungsmittelunsicherheit geraten könnten. Grund dafür ist das sich schnell entwickelnde El-Niño-Wetterphänomen. Diese Zahl kommt zu den bereits 225 Millionen Menschen hinzu, die in 45 Ländern derzeit unter akuter Hungersnot leiden.
Am stärksten betroffene Regionen
Besonders stark betroffen sein dürften Mittel- und Südamerika, die Karibik sowie das südliche Afrika. Auch in Süd- und Südostasien wird mit geringeren Niederschlägen gerechnet, was die Landwirtschaft vor ernste Herausforderungen stellt.
Rekordverdächtiges El Niño
Das diesjährige El Niño könnte das stärkste seit mindestens 70 Jahren werden. Die Auswirkungen werden durch die Klimakrise weiter verschärft. Die Sterbekrise werfen ihre Schatten voraus.
Maßnahmen und Kosten
Die WFP setzt auf Frühwarnsysteme und vorbeugende Hilfsmaßnahmen, für die mindestens 80 Millionen Dollar budgetiert sind. Doch selbst mit diesen Maßnahmen bleiben die Folgen weitreichend, da Bauern oft mehrere Saisons brauchen, um ihre Vorräte aufzufüllen.
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