Energiesparmaßnahmen in Südostasien aufgrund steigender Ölpreise
Wichtige Fakten
- • Die Philippinen ordneten 10% weniger Treibstoffverbrauch für Behörden an.
- • Luftkonditionierung soll auf mindestens 24 Grad eingestellt werden.
- • Myanmar führt eine geradzahlige/ungerade Fahrzeugregelung ein.
- • Thailand empfiehlt Videokonferenzen und Homeoffice.
- • Die Region ist stark von Ölimporten abhängig.
Energiesparmaßnahmen in Südostasien
Die Philippinen haben als Reaktion auf die steigenden Ölpreise infolge des Nahostkonflikts Energiesparmaßnahmen eingeführt. Öffentliche Behörden, staatliche Universitäten und lokale Regierungsstellen wurden angewiesen, ihren Treibstoffverbrauch um mindestens 10% zu reduzieren. Dazu gehören flexible Arbeitsregelungen und die Einstellung von Klimaanlagen auf mindestens 24 Grad Celsius. Präsident Ferdinand Marcos erwägt zudem Kraftstoffsubventionen für den Transportsektor, Landwirte und Fischer.
Regionale Auswirkungen
Andere südostasiatische Länder ergreifen ähnliche Maßnahmen: Thailand empfiehlt Videokonferenzen und Homeoffice, während Myanmar eine Fahrzeugregelung mit geraden und ungeraden Kennzeichen eingeführt hat. Die Region ist besonders anfällig für Ölpreisschocks, da sie stark von Importen abhängt, wobei die Philippinen 90% ihres Öls aus dem Golf beziehen. Experten warnen vor erhöhter Inflation, da die begrenzten Subventionen die Wirtschaft belasten könnten.
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