Energiewende 2.0: Kritik an Reiches Kurs trotz Verbleib im Amt
Wichtige Fakten
- • Katherina Reiche bleibt Wirtschaftsministerin, trotz Spannungen mit Merz.
- • Nur 15% sind mit Reiches Arbeit zufrieden.
- • Reiche-Plan: Weniger Solarausbau, mehr Gaskraftwerke (max. 12 GW).
- • Experten kritisieren geringe Smart-Meter-Verbreitung in Deutschland (5%).
- • Infrastruktur soll sich am Strombedarf orientieren, wird aber oft falsch geplant.
Reiches umstrittener Kurs
Katherina Reiche bleibt trotz Kabinettsumbaus Wirtschaftsministerin, doch ihre Energiepolitik stößt auf harsche Kritik. Der Verbleib im Amt ist weniger ihrer Beliebtheit geschuldet, sondern ihrem Rückhalt in der Union.
Ausbau der Erneuerbaren in Gefahr
Die geplante EEG-Novelle könnte zu einer "Reiche-Delle" führen: Die Umstellung auf Direktvermarktung für kleine Solaranlagen birgt die Gefahr, dass viele Betreiber abgeschreckt werden und erzeugter Strom ungenutzt bleibt. Zudem warnen Fachleute vor Verzögerungen bei Investitionen in Großanlagen.
Widersprüche und Netzprobleme
Experten bemängeln einen Zirkelschluss: Eine konservative Strombedarfsprognose bremst die Elektrifizierung und den Ausbau Erneuerbarer. Der Fokus auf Gaskraftwerke verteuert die Stromerzeugung. Auch bei der Digitalisierung (Smart Meter) hinkt Deutschland weit hinterher.
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