Erdbeben in Kolumbien: Helfer kämpfen gegen die Zeit
Wichtige Fakten
- • Erdbeben der Stärke 7.4 in Kolumbien am 14. August 2026.
- • Internationale Rettungsteams dürfen nur aus politisch nahen Ländern kommen.
- • Kritik an Präsident de la Espriella wegen zögerlicher Hilfe wird lauter.
- • Mehrere hundert Tote in Kolumbien, viele Vermisste.
- • 72-Stunden-Rettungsfenster läuft ab.
Helfer vor Ort
Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien suchen Freiwillige unermüdlich nach Überlebenden. Mit bloßen Händen graben sie in den Trümmern, bilden Menschenketten und arbeiten rund um die Uhr, um Verschüttete zu retten. Doch die staatliche Hilfe ist vielerorts nicht präsent. Präsident Abelardo de la Espriella lehnt ausländische Rettungskräfte zunächst ab und erlaubt sie nur aus politisch nahestehenden Ländern wie den USA.
Kritik an der Regierung
Die Kritik an der zögerlichen und politisch selektiven Hilfepolitik wird immer lauter. Viele Bewohner fühlen sich allein gelassen. Der neue Präsident, ein rechtskonservativer Populist, der seit weniger als einer Woche im Amt ist, versucht sich als harter Retter zu profilieren, was die Situation für die Betroffenen verschärft.
Betroffene Familien
Besonders tragisch sind Einzelschicksale wie das der Brüder Deivi und Winder. Sie verloren durch das Erdbeben in Venezuela im Juni ihre Mutter und ihren Bruder, flüchteten nach Kolumbien und erlebten nur drei Tage später das nächste Erdbeben in Cali. Trotz ihrer traumatischen Erfahrungen kämpfen sie darum, einen Neuanfang zu schaffen.
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