Erste Anhörung für mutmaßlichen Attentäter von Bondi Beach
Wichtige Fakten
- • 24-jähriger Angeklagter erschien per Video aus Hochsicherheitsgefängnis
- • Vorwürfe: 15-facher Mord und Terrorismus, insgesamt 59 Straftaten
- • Anschlag auf Chanukka-Feier im Dezember mit über 40 Verletzten
- • Vater wurde am Tatort von Polizei erschossen, Sohn schwer verletzt
- • Gericht verhängte Schutzanordnungen für Identitäten der Überlebenden
Erste Gerichtsauftritt
Der mutmaßliche Attentäter des Anschlags auf ein jüdisches Fest am Bondi Beach in Sydney ist zu seiner ersten öffentlichen Anhörung vor Gericht erschienen. Der 24-Jährige wurde per Video aus einem Hochsicherheitsgefängnis zugeschaltet und äußerte sich während der kurzen Sitzung nicht zu den Vorwürfen. Ihm werden Terrorismus und 15-facher Mord vorgeworfen, insgesamt lasten ihm 59 Straftaten an.
Hintergrund des Anschlags
Bei dem Angriff Mitte Dezember hatten der Angeklagte und sein Vater laut Polizei eine Chanukka-Feier mit über 1.000 Teilnehmern mit Schusswaffen attackiert, wobei 15 Menschen getötet und mehr als 40 verletzt wurden. Der Vater wurde am Tatort von der Polizei erschossen, der Sohn schwer verletzt und später inhaftiert. Australische Behörden stufen die Tat als antisemitischen Angriff ein und gehen von Einflüssen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat aus.
Weitere Ermittlungen
Gerichtsdokumente deuten auf eine monatelange, sorgfältige Planung des Anschlags hin, einschließlich vorheriger Besuche am Tatort und Schusswaffentraining. Aufnahmen von Mobiltelefonen zeigen die Männer vor einer IS-Flagge mit Aussagen zu ihren Motiven. Das Verfahren soll im April fortgesetzt werden, während der Anwalt des Angeklagten betont, es sei noch zu früh für eine Einlassung zu den Vorwürfen.
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