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International 05.04.2026, 11:39 Aktualisiert: 05.04.2026, 23:02

Eskalation des Iran-Krieges: Neue Angriffe, Ultimatum verlängert und Anti-Kriegsproteste in Israel

Trump verlängert Ultimatum für Öffnung der Straße von Hormus bis Dienstagabend (20 Uhr ET).

Wichtige Fakten

  • Trump verlängert Ultimatum für Öffnung der Straße von Hormus bis Dienstagabend (20 Uhr ET).
  • Anti-Kriegsdemonstration in Tel Aviv mit 1.000-2.000 Teilnehmern wurde gewaltsam aufgelöst.
  • Iran droht mit Gegenschlägen gegen US-Infrastruktur bei amerikanischen Angriffen.
  • Tourismus in Golfstaaten bricht ein, Flugpreise steigen durch Umleitungen über Istanbul/Singapur.
  • Zweiter F-15E-Crewmitglied erfolgreich gerettet, aber US-Luftüberlegenheit wird infrage gestellt.

Eskalation der Gewalt und neue Angriffe

Der Konflikt im Nahen Osten hat sich mit weiteren gegenseitigen Angriffen zugespitzt. Iranische Drohnenangriffe trafen kuwaitische Ölanlagen der Kuwait Petroleum Corporation und beschädigten zwei Kraft- und Wasserentsalzungsanlagen erheblich, wobei Brände ausbrachen, aber keine Verletzten gemeldet wurden. Israelische Luftschläge im südlichen Libanon, darunter auf Kfar Hatta, töteten mindestens sieben Menschen, einschließlich eines vierjährigen Mädchens. Zudem meldet die libanesische Gesundheitsbehörde, dass die Todeszahl seit Kriegsbeginn am 2. März auf 1.422 gestiegen ist, mit 54 Toten in den letzten 24 Stunden. Am Samstag wurden bei iranischen Raketenangriffen in Tel Aviv mindestens fünf Menschen verletzt und mehrere Häuser beschädigt.

Internationale Reaktionen und diplomatische Entwicklungen

US-Präsident Donald Trump hat in einem beleidigenden Beitrag auf Truth Social Iran aufgefordert, die Straße von Hormuz zu öffnen, und mit Angriffen auf iranische Energie- und Transportinfrastruktur am Dienstagabend (20 Uhr Eastern Time) gedroht, falls dies nicht geschieht – eine Verlängerung seines vorherigen Ultimatums. Iran wies die Drohung als "hilflos, nervös und dumm" zurück und forderte ein dauerhaftes Kriegsende mit Garantien gegen weitere US-Angriffe. Gleichzeitig halten Oman und Iran Gespräche auf Ebene der stellvertretenden Außenminister ab, um Optionen für den reibungslosen Transit von Schiffen durch die Straße von Hormuz zu diskutieren, wobei ein Protokoll zur Überwachung des Transits ausgearbeitet wird.

Rettungsaktionen und Anti-Kriegsproteste

Die CIA führte eine Rettungsmission für den zweiten abgeschossenen US-Crewmitglied eines F-15E-Kampfjets in Iran durch, nutzte Täuschungsmanöver und Drohnen zum Schutz, während bei den Operationen fünf Menschen in Iran getötet wurden. In Israel demonstrierten am Abend Hunderte Menschen gegen den Iran-Krieg, darunter etwa 1.000-2.000 in Tel Aviv, wo die Polizei die Versammlung gewaltsam auflöste und mindestens 17 Personen festnahm. Die Demonstranten setzten ihren Protest sogar unter Raketenalarm in Schutzräumen fort und forderten ein Ende des Krieges.

Humanitäre und wirtschaftliche Auswirkungen

Die Schließung der Straße von Hormuz und anderer Schifffahrtsrouten behindert weiterhin Hilfslieferungen, mit gestrandeter Nahrung und Medikamenten für Krisenregionen. Globale Energiekrisen und Unterbrechungen in der Petrochemieproduktion verschärfen die wirtschaftlichen Folgen. Der Tourismus in den Golfstaaten ist eingebrochen, da deutsche Reiseveranstalter Pauschalreisen abgesagt haben, und Flugpreise steigen durch Umleitungen über Istanbul und Singapur. Europäische Reiseziele wie Mallorca gewinnen an Attraktivität, während asiatische Länder wie Thailand besonders von der Blockade betroffen sind.

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