EU-Kommission plant Maßnahmen gegen Energiekrise
Wichtige Fakten
- • EU-Energieimportkosten stiegen um 22 Milliarden Euro in 44 Tagen
- • Mineralölsteuer soll um 17 Cent pro Liter für zwei Monate gesenkt werden
- • EU-Kommission will Koordination bei Gasbeschaffung verbessern
- • Temporäre Lockerung von Staatsbeihilfen geplant
- • Von der Leyen fordert stärkeren Ausbau erneuerbarer Energien
EU plant Maßnahmen gegen Energiekrise
Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die hohen Kosten der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen für die Mitgliedsstaaten betont und angekündigt, beim informellen EU-Gipfel in Zypern einen Katalog an Maßnahmen vorzulegen. Seit Beginn des Konflikts vor 44 Tagen seien die Energieimportkosten um mehr als 22 Milliarden Euro gestiegen, ohne zusätzliche Energie zu liefern.
Geplante Schritte und Herausforderungen
Zu den geplanten Maßnahmen gehören eine bessere Koordination der Gasbeschaffung, ähnlich wie während der Energiekrise nach dem russischen Überfall auf die Ukraine, sowie die Untersuchung von Gasspeicherung und die Abstimmung bei der Freigabe nationaler Ölreserven. Die Mineralölsteuer soll vorübergehend um 17 Cent pro Liter gesenkt werden, und Staatsbeihilfen sollen gelockert werden, während der Fokus auf erneuerbaren Energien und Atomkraft liegt.
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