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EU-Kommission verschärft Kontrollen bei WhatsApp
Die EU-Kommission plant eine strengere Kontrolle der öffentlichen Kanäle von WhatsApp.
Wichtige Fakten
- • Die EU-Kommission plant eine strengere Kontrolle der öffentlichen Kanäle von WhatsApp.
- • WhatsApp wird nach EU-Recht nun als besonders große Online-Plattform eingestuft.
- • Das Gesetz für Digitale Dienste (DSA) verlangt die Löschung verbotener Inhalte wie Hassrede.
- • Auf verschlüsselte private Chats auf WhatsApp hat die EU-Kommission keinen Zugriff.
- • Brüssel prüft ebenfalls mögliche Wettbewerbsverstöße im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz auf WhatsApp.
Die EU-Kommission plant, die Kontrollen öffentlicher Kanäle auf WhatsApp zu verschärfen, um verbotene Inhalte zu erkennen. Trotz der verschärften Regelung bleiben private Chat-Nachrichten verschlüsselt. WhatsApp wird nun als große Online-Plattform eingestuft, was eine strengere Aufsicht durch die EU ermöglicht. Diese Maßnahme erfolgt im Rahmen des Gesetzes für Digitale Dienste (DSA), das große Plattformen verpflichtet, verbotene Inhalte wie Morddrohungen oder rassistische Symbole zu löschen. Private Chats bleiben jedoch unberührt. Die Kommission untersucht zudem, ob WhatsApp Wettbewerbsregeln verletzt, indem es nur seinen eigenen KI-Assistenten auf der Plattform zulässt. Bei Verstößen drohen dem Mutterkonzern Meta potenziell erhebliche Strafen.
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