Teilen:
EU-Parlament: Streit um Sanktionen gegen Iran
Die EU diskutiert über Sanktionen gegen den Iran, speziell die Aufnahme der Revolutionsgarden auf die EU-Terrorliste.
Wichtige Fakten
- • Die EU diskutiert über Sanktionen gegen den Iran, speziell die Aufnahme der Revolutionsgarden auf die EU-Terrorliste.
- • Parlamentspräsidentin Roberta Metsola bat um Solidarität mit den Menschen im Iran.
- • Hannah Neumann von den Grünen fordert umfassende und nicht selektive Sanktionen.
- • Widerstand gegen Sanktionen kommt insbesondere von Spanien, Italien und Frankreich.
- • Kaja Kallas verspricht weitere Maßnahmen, ohne jedoch konkrete Details zu nennen.
Die Europäische Union diskutiert derzeit intensiv über neue Sanktionen gegen den Iran. Im Fokus steht die Debatte über die Aufnahme der iranischen Revolutionsgarden auf die EU-Terrorliste. In einer emotionalen Sitzung des EU-Parlaments forderten Abgeordnete parteiübergreifend schärfere Maßnahmen. Parlamentspräsidentin Roberta Metsola rief zu einem Zeichen der Solidarität mit dem iranischen Volk auf, während Kaja Kallas, die Außenbeauftragte der Union, ankündigte, baldige Exportbeschränkungen einzuführen, insbesondere für Produkte, die der Iran zur Herstellung von Drohnen und Raketen benötigt. Trotz dieser Ankündigungen gibt es jedoch Widerstände, vor allem aus Spanien, Italien und Frankreich, die gegen die schärferen Sanktionen sind. Hannah Neumann von den Grünen und David McAllister von der CDU betonen die Notwendigkeit eines harten Kurses, um den Druck auf das iranische Regime zu erhöhen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.