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Politik 16.06.2026, 14:09

EU reformiert CO₂-Preis für Gebäude und Verkehr

EU finanziert Marktstabilitätsreserve mit 600 Mio. Zertifikaten aus pro forma. Ausweitung auf zusätzliche 40 Mio. bei rapid price rise pending consumer price exceed 45 EUR/ton.

Wichtige Fakten

  • EU finanziert Marktstabilitätsreserve mit 600 Mio. Zertifikaten aus pro forma. Ausweitung auf zusätzliche 40 Mio. bei rapid price rise pending consumer price exceed 45 EUR/ton.
  • Mechanismus kann zweimal pro Jahr bis zu 80 Mio. zusätzliche Zertifikate freigeben.
  • Deutscher CO2-Preis von aktuell ~60 EUR/ton wird 2028 durch ETS 2 ersetzt; Preissenkung erwartet.

Reform des neuen EU-Emissionshandels

Die Europäische Union entschärft den neuen Emissionshandel für fossile Brennstoffe im Verkehr sowie zum Heizen (ETS 2). Kern der Reform ist eine deutliche Ausweitung der Marktstabilitätsreserve. Steigt der Preis über 45 Euro pro Tonne CO2, können künftig bis zu 80 Millionen zusätzliche Zertifikate jährlich auf den Markt gebracht werden. Das größere Angebot lässt dann den Preis sinken. Ziel ist es, starke Preissprünge zu verhindern. Für Deutschland, wo der nationale CO2-Preis derzeit zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne liegt, könnte bei der Umstellung auf das EU-System 2028 der CO2-Preis zunächst sinken.

Hintergrund und Kritik

Das ETS 2 ist Teil des EU-Klimapakets 'Fit for 55' und soll ab 2028 gelten. Umweltverbände und Grüne sehen die Eingriffe kritisch. Sie warnen vor einer Abschwächung der Lenkungswirkung des CO2-Preises und verzögerten Investitionen in klimafreundliche Technologien. Mehrere osteuropäische Staaten fordern weitergehende Änderungen, Teile des EU-Parlaments wollen das ETS 2 sogar ganz abschaffen.

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