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Klima 24.08.2026, 05:00 Aktualisiert: 24.08.2026, 06:01

Europäer bevorzugen Klimaanlagen gegenüber Emissionssenkungen

Zwischen 61% und 73% befürworten Klimaanlagen als Standard in Neubauten.

Wichtige Fakten

  • Zwischen 61% und 73% befürworten Klimaanlagen als Standard in Neubauten.
  • Nur 16% der Deutschen besitzen eine Klimaanlage, in den USA 93%.
  • Hitzeängste: 30–52% fürchten um Gesundheit bei über 40°C.
  • Kosten sind Haupthindernis: 51–75% nennen Preis als Grund.

Hitzewellen verstärken Wunsch nach Klimaanlagen

Nach vier extremen Hitzewellen mit Tausenden Toten bevorzugen in sechs europäischen Ländern – Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien und Großbritannien – zwischen 41% und 48% die Förderung von Klimaanlagen gegenüber strikteren CO2-Reduktionen. Die YouGov-Umfrage zeigt, dass viele Menschen sich zu Hause nicht mehr vor der Hitze schützen können: In Deutschland sagen das 53%, in Spanien 27%. Große Mehrheiten befürworten deshalb, dass Klimaanlagen in Neubauten Standard werden, oder dass die Installation erleichtert wird.

Kosten dominieren, Klimasorgen spielen zweite Rolle

Hauptgrund für die geringe Verbreitung (11% in UK, 16% in Deutschland) sind Kosten: 51–75% können sich keine Anschaffung leisten. Nur wenige (6–27%) nennen Klimaauswirkungen als Hindernis. Befürworter versprechen Abhilfe gegen Gesundheitsrisiken, Kritiker warnen vor Teufelskreis aus mehr Stromverbrauch und Erwärmung. Die Mehrheit sieht jedoch Alternativen: 27–42% plädieren für bessere Isolierung und Verschlattung statt Klimaanlagen – doch gerade für gefährdete Gruppen könnte Klimatisierung künftig essenziell sein.

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