USA setzen neue Prioritäten in Verteidigungsstrategie
- • Die neue Verteidigungsstrategie der USA priorisiert die Sicherheit des eigenen Heimatlandes und der westlichen Hemisphäre über Europa.
- • Die NATO-Verbündeten in Europa sollen die konventionelle Verteidigung eigenständig übernehmen mit begrenzter Unterstützung der USA.
- • Die USA fordern eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben der NATO-Mitglieder auf 3,5 % des BIP plus zusätzliche 1,5 % für verteidigungsrelevante Ausgaben.
"Die Verteidigungsstrategie signalisiert eine verstärkte Fokussierung der USA auf nationale Interessen und regionale Sicherheitsprioritäten. Europa muss verstärkt eigenständig handeln, während die USA weiterhin wichtige Allianzen pflegen, aber mit einer angepassten Unterstützung."
Dramatische Wende in der US-Außenpolitik unter Trump: Neue Spannungen mit Europa und Eskalationen weltweit
- • Trump hat die Weltordnung in nur einem Jahr seiner neuen Amtszeit erheblich destabilisiert.
- • Während eines Treffens in München betonte US-Vizepräsident JD Vance, dass die größte Bedrohung für Europa im Verlust gemeinsamer Werte mit den USA liegt.
- • Trumps Wortgefecht mit Selenskyj verstärkte die Spannungen um die Ukraine.
"Die politische Lage bleibt angespannt und unberechenbar. Trump's Äußerungen und Handlungen schaffen eine neue Unsicherheit nicht nur in Europa, sondern weltweit. Die Beziehungen zwischen den USA und ihren traditionellen Verbündeten werden auf eine harte Probe gestellt."
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Rechte Europas stellen sich hinter Orbán: Ungarns Wahl als Symboltest
- • In einem diese Woche veröffentlichten Wahlkampfvideo von Viktor Orbán kommen Unterstützungsbotschaften von fast einem Dutzend rechter Politikerinnen und Politiker vor, darunter Giorgia Meloni, Matteo Salvini, Marine Le Pen und Alice Weidel.
- • Ungarn wählt am 12. April; laut Umfragen liegt Orbáns Fidesz hinter der oppositionellen Tisza-Partei des Herausforderers Péter Magyar.
- • Orbáns Regierung stand zuletzt u.a. wegen des Versuchs, Pride-Veranstaltungen zu verbieten, sowie wegen Maßnahmen gegen unabhängige Medien und NGOs in der Kritik.
"Ob internationale Symbolik oder die Bewertung der innenpolitischen Bilanz dominieren, dürfte entscheidend für den Ausgang der Wahl und die Strahlkraft der europäischen Rechtsaußen-Netzwerke sein."
2025: Drittwärmstes Jahr und dringende Klimapolitik-Herausforderungen
- • 2025 war das drittwärmste Jahr weltweit laut Daten des europäischen Klimadienstes Copernicus.
- • Europa verzeichnete 2025 ebenfalls das drittwärmste Jahr mit einer Durchschnittstemperatur von gut 10,4 Grad Celsius.
- • Die Antarktis registrierte 2025 die wärmste Jahrestemperatur seit Beginn der Messungen.
"Die EU sieht sich trotz der globalen Wärmeentwicklung auf Kurs, die CO2-Emissionen bis 2030 weiter zu reduzieren. Allerdings werden Klimagesetze abgeschwächt oder verschoben, was die Erreichung der Pariser Klimaziele gefährdet."
Berliner Stromausfall im Kontext europäischer Sturmausfälle
- • Ein mutmaßlich linksextremistischer Anschlag auf eine Kabelbrücke führte zu einem fünftägigen Stromausfall im Südwesten Berlins.
- • Rund 100.000 Menschen waren von diesem längsten Blackout der Berliner Nachkriegsgeschichte betroffen.
- • Kritik am Krisenmanagement des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner wurde laut, unter anderem aufgrund eines Tennisspiels während der Krise.
"Die Stromversorgung in Berlin ist nach dem Vorfall vollständig wiederhergestellt. Die nationale und internationale Aufmerksamkeit liegt nun auf den Reaktionen und dem Umgang mit krisenbedingten Stromausfällen in ganz Europa."