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International 26.01.2026, 15:07 Aktualisiert: 26.01.2026, 23:02

Erweiterte Zusammenarbeit für Offshore-Windenergie in der Nordsee vereinbart

Zehn europäische Länder, darunter Großbritannien, planen den Ausbau eines 100-GW-Windkraftnetzes in der Nordsee.

Wichtige Fakten

  • Zehn europäische Länder, darunter Großbritannien, planen den Ausbau eines 100-GW-Windkraftnetzes in der Nordsee.
  • Die beteiligten Länder haben Investitionen in Höhe von 1 Billion Euro für Offshore-Windkraftprojekte bis 2040 angekündigt.
  • Bis zu 91.000 Arbeitsplätze sollen in den nächsten fünf Jahren geschaffen werden.
  • Der Ausbau von Offshore-Windenergie ist Teil einer langfristigen Strategie zur Steigerung der europäischen Unabhängigkeit und Sicherheit der Energieversorgung.
  • Ein Investitionspakt mit der Windindustrie und Netzbetreibern wurde geschlossen, um die Strompreise langfristig zu senken.
Auf dem Nordseegipfel in Hamburg haben Deutschland und neun weitere europäische Länder beschlossen, die Zusammenarbeit beim Ausbau von Offshore-Windenergieprojekten zu intensivieren. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Verbesserung der Sicherheit und Unabhängigkeit der Energieversorgung in Europa. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte, dass die Treffen dazu beitragen werden, Europa widerstandsfähiger und wettbewerbsfähiger zu machen. Der Investitionspakt mit der Industrie verspricht Kostensenkungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Während Umweltverbände zur Vorsicht mahnen, wird die Strategie als entscheidender Schritt zur Erhöhung der Energieunabhängigkeit angesehen.

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