Wirtschaftswachstum in Deutschland: Reiche bleibt optimistisch, aber entwarnend
- • Für das Jahr 2026 wird ein Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent erwartet, für 2027 von 1,3 Prozent.
- • Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für 2026 von 1,3 Prozent auf 1,0 Prozent gesenkt.
- • Der Bund stellt im Jahr 2026 weitere 129 Milliarden Euro an Investitionen bereit.
"Obwohl die deutschen Wirtschaftsperspektiven eine leichte Erholung zeigen, warnen sowohl Oppositionsparteien als auch Wirtschaftsexperten vor den Risiken durch hohe Schulden und geopolitische Unsicherheiten."
Venezuelas Parlament lockert Kontrolle über Ölsektor – neue Reformen nach US-Druck
- • Das venezolanische Parlament hat die staatliche Kontrolle über den Ölsektor gelockert.
- • Ausländische Investitionen im Ölsektor werden jetzt ermöglicht.
- • Die Reform eröffnet den Ölsektor für die Privatisierung.
"Die Aussichten für den venezolanischen Ölsektor bleiben unsicher, da trotz Reformen rechtliche Unklarheiten und politische Instabilität bestehen. Die US-Drohungen und Sanktionen beeinflussen die zukünftige Entwicklung erheblich."
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Deutschland senkt Wachstumsprognose für 2026: Herausforderungen und Reformbedarf
- • Die Bundesregierung senkte die Wachstumsprognose für 2026 von ursprünglich 1,3 Prozent auf 1,0 Prozent.
- • 2025 verzeichnete Deutschland ein Mini-Wachstum von 0,2 Prozent.
- • Staatliche Investitionen sollen etwa zwei Drittelprozentpunkte zum BIP-Zuwachs 2026 beitragen.
"Die Wirtschaftsaussichten bleiben herausfordernd, obwohl die Bundesregierung Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität, Innovationskraft und Fachkräftegewinnung plant. Handelsabkommen mit Mercosur und Indien sollen neue Märkte erschließen."
Erweiterte Zusammenarbeit für Offshore-Windenergie in der Nordsee vereinbart
- • Zehn europäische Länder, darunter Großbritannien, planen den Ausbau eines 100-GW-Windkraftnetzes in der Nordsee.
- • Die beteiligten Länder haben Investitionen in Höhe von 1 Billion Euro für Offshore-Windkraftprojekte bis 2040 angekündigt.
- • Bis zu 91.000 Arbeitsplätze sollen in den nächsten fünf Jahren geschaffen werden.
"Die Zusammenarbeit bei Offshore-Windprojekten in der Nordsee wird den Energiesektor Europas stärken und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren. Die Initiativen sollen nicht nur die Energieversorgung sicherer und kostengünstiger machen, sondern auch eine integrierte Energiemarktstruktur schaffen."
USA und Taiwan einigen sich auf Handelsabkommen: 15 Prozent Zoll, Ausnahmen für Medikamente und Rohstoffe
- • USA und Taiwan haben nach monatelangen Verhandlungen ein Handelsabkommen geschlossen, das niedrigere US-Importzölle auf Produkte aus Taiwan vorsieht.
- • Der Importzoll auf taiwanische Produkte in den USA soll künftig 15 Prozent betragen; für allgemeine Arzneimittel und bestimmte Rohstoffe sollen keine Zölle anfallen.
- • Taiwan stellt im Gegenzug zusätzliche Investitionen in den USA in Aussicht, vor allem in der Halbleiterindustrie und im Bereich Künstliche Intelligenz.
"Kurzfristig dürfte das Abkommen die Handelsbedingungen im Vergleich zu den zuvor angedrohten bzw. geltenden höheren Zollniveaus stabilisieren, zugleich bleibt der Kostendruck für taiwanische Exporteure durch den 15-Prozent-Zoll hoch. Entscheidend wird sein, ob die angekündigten Investitionen und Kreditgarantien zügig konkretisiert werden und wie sich die separaten US-Zölle auf fortschrittliche Chips auf Lieferketten und Standortentscheidungen auswirken."
Deutsche Wirtschaft 2025 leicht gewachsen – BIP plus 0,2 Prozent (vorläufig)
- • Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands wuchs 2025 laut Destatis um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (vorläufige Daten).
- • Die Zahlen wurden in Berichten am 15. Januar 2026 veröffentlicht und beruhen auf vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts.
- • Destatis-Präsidentin Ruth Brand erklärte, das Wachstum sei vor allem auf gestiegene Konsumausgaben privater Haushalte und des Staates zurückzuführen.
"Die kurzfristige Perspektive bleibt verhalten: Für 2026 rechnen viele Ökonomen mit moderatem Wachstum von rund einem Prozent, gestützt durch mehr Arbeitstage und staatliche Investitionen. Ein kräftiger, nachhaltiger Aufschwung ist nach Mehrheitserwartung erst ab 2027 zu erwarten, wenn staatliche Projekte voll greifen. Zugleich bleibt das Wachstum fragil, da Investitionen in Ausrüstungen und Bau schwach sind und die fiskalisch gestützte Erholung ohne begleitende Reformen und eine klare Strategie riskant bleibt."