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Gesellschaft 19.06.2026, 01:04 Aktualisiert: 19.06.2026, 10:02

Ex-‘Eastenders’-Schauspielerin wegen Meth-Schmuggels angeklagt

Emaa Hussen schmuggelte 320 kg Meth versteckt in Holzkohlesäcken.

Wichtige Fakten

  • Emaa Hussen schmuggelte 320 kg Meth versteckt in Holzkohlesäcken.
  • Die Drogen im Wert von 296 Millionen A$ stammten aus Ghana.
  • Hussen überwachte die Entladung in einem Lagerhaus in Sydney.
  • Ihr droht lebenslange Haft wegen versuchten Drogenimports.
  • Die Polizei verhinderte geschätzte 3,2 Millionen Deals.

Schauspielerin in Drogenschmuggel verwickelt

Die britische Schauspielerin Emaa Hussen wurde vor einem Gericht in Sydney angeklagt, versucht zu haben, fast 320 Kilogramm Methamphetamin im Wert von 296 Millionen australischen Dollar aus Ghana nach Australien zu schmuggeln. Gegen die 34-Jährige, die in der ‚Eastenders‘-Spin-off-Serie ‚E20‘ und dem Jason-Statham-Film ‚Hummingbird‘ mitspielte, wird nun wegen versuchten Imports einer kommerziellen Menge der Droge ermittelt. Im Falle einer Verurteilung droht ihr lebenslange Haft.

Drogen in Holzkohle-Säcken versteckt

Die australischen Behörden waren im April auf die Sendung aufmerksam geworden, als bei der Röntgenkontrolle zweier Schiffscontainer aus Ghana Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden. In den als Holzkohle deklarierten Säcken verbarg sich eine weiße, kristalline Substanz – Methamphetamin. Die Polizei ersetzte die Drogen durch eine Attrappe und stellte die Lieferung einem Lagerhaus in Sydney zu. Hussen soll die Entladung beaufsichtigt haben und wurde anschließend festgenommen. Ein ebenfalls beschuldigtes Paar aus Adelaide soll die Lagerräume unter falscher Identität gemietet haben.

Ermittlungen und Sicherheitslücke

Dank der Aufmerksamkeit der Grenzschutzbeamten konnte die illegale Lieferung gestoppt werden. Nach Schätzungen der Polizei wurden so 3,2 Millionen Drogendeals auf Australiens Straßen verhindert. Die Behörden lobten die Wachsamkeit ihrer Einsatzkräfte, betonten jedoch die raffinierte Tarnung der Kriminellen. Hussen wurde zunächst die Kaution verweigert und soll im August erneut vor Gericht erscheinen.

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