26 Tote bei Explosion in Feuerwerksfabrik in China
Wichtige Fakten
- • 26 Menschen starben, 61 wurden verletzt.
- • Über 1.500 Einsatzkräfte mit Hunden, Drohnen und Robotern im Einsatz.
- • Sieben Menschen aus Trümmern gerettet.
- • Fabrikleiter festgenommen; Ursache noch unklar.
- • Präsident Xi Jinping forderte Aufklärung und stärkere Sicherheitskontrollen.
Neue Opferzahlen und Rettungseinsatz
Bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in der chinesischen Stadt Liuyang (Provinz Hunan) sind mindestens 26 Menschen getötet und 61 verletzt worden. Das berichten staatliche Medien und die Nachrichtenagentur Xinhua. Ursprünglich war von 21 Toten die Rede. Die Detonation ereignete sich am Montagnachmittag im Werk der Firma Huasheng. Die Rettungskräfte wurden massiv aufgestockt: Rund 1.500 Einsatzkräfte suchten mit Hunden, Drohnen und Robotern sieben Verschüttete, die unter Trümmern eingeklemmt waren. Zwei Schießpulverlager in der Anlage stellten eine hohe Gefahr dar.
Lokale Folgen und Reaktion der Behörden
Die Behörden ordneten eine Evakuierung im Umkreis von drei Kilometern an und überwachen die Umweltbedingungen, darunter Luft und Wasser, um Folgeunfälle zu verhindern. Die Druckwelle zerstörte Fenster und verformte Türen nahegelegener Häuser. Alle Feuerwerkshersteller in Liuyang mussten die Produktion einstellen. Chinas Präsident Xi Jinping forderte umfassende Such- und Rettungsbemühungen, eine schnelle Aufklärung der Ursache und verstärkte Sicherheitskontrollen. Der Fabrikleiter wurde festgenommen.
Hintergrund der Feuerwerksindustrie
Liuyang gilt als weltweit größtes Produktionszentrum für Feuerwerkskörper; hier werden rund 60 Prozent der in China verkauften und 70 Prozent der exportierten Feuerwerke hergestellt. Industrieunfälle aufgrund mangelnder Sicherheitsstandards sind in dem Land nicht selten. Bereits im vergangenen Jahr gab es ähnliche Unglücke mit Todesfolge.
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