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Klima 01.05.2026, 08:05 Aktualisiert: 01.05.2026, 15:06

Extremwetter in USA und China: Tornados, Hagel und Rekordregen

In Texas traf ein EF3-Tornado die Stadt Mineral Wells.

Wichtige Fakten

  • In Texas traf ein EF3-Tornado die Stadt Mineral Wells.
  • 12 cm Hagel in Springfield; Emu im Zoo starb.
  • 538 mm Regen in 12 Stunden in Guangxi (China).
  • Moskau erlebte stärksten April-Schneefall seit 1880.
  • acht Tornados und Schäden an Autos und Häusern.

Unwetter in den USA und China

Schwere Unwetter haben diese Woche die zentralen USA heimgesucht. Am stärksten betroffen war Mineral Wells in Texas, wo ein EF3-Tornado mit bis zu 233 km/h fünf Menschen verletzte und erhebliche Schäden an Gebäuden verursachte. Zuvor hatten bereits Tornados und gewaltige Hagelkörner von bis zu 12 cm Durchmesser in Springfield, Missouri, Autos und Fensterscheiben zerstört sowie den Tod eines Emus im dortigen Zoo verursacht.

Rekordregen in Südchina

In der chinesischen Region Guangxi fielen innerhalb von zwölf Stunden 538 mm Regen – mehr als ein Drittel des Jahresniederschlags. Die Fluten trieben 800 Bewohner in Sicherheit, verschlangen hunderte Fahrzeuge und zwangen Rettungskräfte, durch brusttiefes Wasser zu waten. Weitere schwere Niederschläge sind möglich, doch die Region erwartet eine vorübergehende Entspannung.

Schneesturm über Moskau

Ein arktischer Kaltluftvorstoß brachte überraschend Winterwetter nach Moskau: 21 cm Neuschnee fielen, mehr als je zuvor seit 1880 zu dieser Jahreszeit. Der Schneesturm entwurzelte 740 Bäume und verursachte erhebliche Flugverspätungen, während die Region unter starken Winden mit über 80 km/h litt.

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