Explosionen in Damaskus während Macron-Besuch: 18 Verletzte
Wichtige Fakten
- • Zwei Sprengsätze detonierten nahe dem Hotel von Macron.
- • 18 Menschen verletzt, darunter vier Polizisten.
- • Macron befand sich im Präsidentenpalast, blieb unverletzt.
- • Ein Sprengsatz in Auto, einer in Müllcontainer platziert.
- • Macron erster EU-Regierungschef in Syrien seit 2010.
Aktualisierung: Neue Details zu den Explosionen
Während des Besuchs von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Syrien sind am Dienstag in Damaskus zwei Sprengsätze explodiert. Nach Angaben des syrischen Innenministeriums wurden dabei 18 Menschen verletzt, darunter vier Polizisten. Die erste Explosion ereignete sich in der Nähe des Hotels, in dem Macron untergebracht war, bevor die Sicherheitskräfte bei der Entschärfung eines zweiten Sprengsatzes getroffen wurden. Macron selbst befand sich zum Zeitpunkt der Detonation im Präsidentenpalast zu Gesprächen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Sharaa und blieb unverletzt. Sein Besuch wurde trotz der Vorfälle fortgesetzt.
Hintergrund und Sicherheitslage
Medienberichten zufolge war einer der Sprengkörper in einem am Straßenrand abgestellten Auto platziert worden, der zweite in einem Müllcontainer. Experten untersuchten die Funde, als diese während der Arbeiten explodierten. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. BBC-Analysen lokalisieren den Explosionsort etwa 125 Meter vom Vier-Jahreszeiten-Hotel entfernt. Der Anschlag erfolgt im Kontext einer Reihe von Attacken in Syrien, darunter ein Bombenanschlag auf ein Café Anfang Juli mit neun Toten und 22 Verletzten. Macron ist der erste EU-Regierungschef, der Syrien seit 2010 besucht; der Besuch soll politische und wirtschaftliche Annäherung signalisieren.
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