Festnahme eines mutmaßlichen Waffenschmugglers der Hamas auf Zypern
Wichtige Fakten
- • Die Bundesanwaltschaft nahm einen mutmaßlichen Hamas-Waffenschmuggler in Zypern fest.
- • Er soll im August 2025 die Übergabe von 300 Schuss Munition veranlasst haben.
- • Die Waffen waren für Anschläge auf jüdische Einrichtungen in Europa bestimmt.
- • Seit Oktober 2025 gab es mehrere Festnahmen in diesem Zusammenhang.
Festnahme und Vorwürfe
Die Bundesanwaltschaft hat einen mutmaßlichen Waffenschmuggler der Terrororganisation Hamas bei seiner Einreise nach Zypern festnehmen lassen. Der im Libanon geborene Kamel M. wurde am Flughafen aufgrund eines Europäischen Haftbefehls von Grenzbeamten gefasst. Ihm wird Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen.
Ermittlungen und Hintergrund
Laut Bundesanwaltschaft soll der Festgenommene im August 2025 die Übergabe von 300 Schuss scharfer Munition veranlasst haben, die über einen bereits im Januar festgenommenen Komplizen weitergeleitet wurde. Die Waffen waren nach Einschätzung der Ermittler für geplante Mordanschläge auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland und Europa bestimmt. Seit Oktober 2025 gab es mehrere Festnahmen im Zusammenhang mit mutmaßlicher Waffenbeschaffung für die Hamas.
Weitere Schritte
Die Wohnung des Beschuldigten in Berlin wurde durchsucht, und er soll nach Deutschland überstellt werden, um dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe vorgeführt zu werden. Dort wird über eine Untersuchungshaft entschieden.
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