Israelische Angriffe im Libanon: Hisbollah bestätigt Todesopfer unter Mitgliedern
- • Israel griff Hisbollah- und Hamas-Ziele im Libanon an, darunter Kommandozentralen.
- • Mindestens 10-12 Tote und 24 Verletzte wurden gemeldet, darunter ein hochrangiger Hisbollah-Kommandeur.
- • Die Angriffe belasten die brüchige Waffenruhe von 2024, die Hisbollah nur für Süden gilt.
"Die wiederholten israelischen Angriffe und Hisbollahs Weigerung zur vollständigen Entwaffnung lassen eine weitere Eskalation der Spannungen im Libanon befürchten."
Hamas-Wahlen: Neue Führung entscheidet über Bewegungsexistenz und Gaza-Zukunft
- • Hamas-Mitglieder wählen Delegierte für 50-köpfiges Shura Council.
- • Khalil al-Hayya und Khaled Meshaal gelten als aussichtsreichste Kandidaten.
- • Neuer Führer muss über Abrüstung und US-Friedensplan entscheiden.
"Die Wahl eines neuen Hamas-Führers wird über die künftige Existenz der Bewegung und mögliche politische Einbindung in Gaza entscheiden."
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Hamas festigt Kontrolle in Gaza trotz Waffenstillstand und Entwaffnungsforderungen
- • Hamas kontrolliert wieder Sicherheit, Steuern und Behörden in über 90% der Gebiete.
- • Traditionsgemäße Steuern auf Importe werden mit Druck eingetrieben, oft bar und undokumentiert.
- • Der Waffenstillstand ermöglicht Hamas, sich zu reorganisieren und rivalisierende Clans zu bekämpfen.
"Die Zukunft des Gazastreifens hängt davon ab, ob Hamas bereit ist, im Rahmen von Trumps Plan Waffen abzugeben und Macht zu teilen, während Israel mit der Androhung einer Rückkehr zum Krieg Druck ausübt."
Neue Luftangriffe im Gazastreifen trotz Waffenruhe - Trumps Friedensrat plant Wiederaufbau
- • Bei israelischen Luftangriffen wurden mindestens 12 Palästinenser getötet.
- • Israel reagierte auf Hamas-Verstöße gegen die Waffenruhe vom 10. Oktober.
- • Trumps Friedensrat will 5 Milliarden Dollar für Wiederaufbau bereitstellen.
"Die fragile Waffenruhe bleibt durch gegenseitige Vorwürfe belastet, während internationale Wiederaufbaupläne konkreter werden."
Eli Sharabi: 491 Tage in Hamas-Gefangenschaft - Trauma und Überlebenskampf
- • Eli Sharabi war 491 Tage als Hamas-Geisel in Gaza gefangen.
- • Er verbrachte die Zeit in Tunneln ohne Sonnenlicht und wurde ausgehungert.
- • Bei seiner Freilassung im Februar 2025 wog er nur noch 44 Kilogramm.
"Sharabi befürchtet, dass die Hamas ihre Angriffe auf Israel fortsetzen wird, solange sie die Kontrolle im Gazastreifen behält."
Signifikante Öffnung des Rafah-Grenzübergangs für Personenverkehr
- • Der Rafah-Grenzübergang zwischen dem Gazastreifen und Ägypten wird wieder für begrenzten Personenverkehr geöffnet.
- • Täglich dürfen 150 Personen aus dem Gazastreifen ausreisen, vornehmlich Schwerverletzte und Kranke.
- • Mindestens 20.000 kranke Palästinenser warten auf eine Ausreise zur medizinischen Behandlung.
"Der Grenzübergang Rafah ist ein kritischer Knotenpunkt für die humanitäre Lage im Gazastreifen und wird voraussichtlich sehr kontrolliert und limitiert fungieren. Die fragile Waffenruhe bleibt gefährdet, was die Sicherheitslage im Gebiet weiterhin unsicher macht."
Erneute Eskalation im Gazastreifen: Schwere Luftangriffe fordern zahlreiche Opfer
- • Israel führte erneut schwere Luftangriffe im Gazastreifen durch.
- • Nach Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörden starben bei den Angriffen mindestens 32 Menschen.
- • Ziele waren laut israelischer Armee Hamas-Kommandeure und Infrastrukturen.
"Die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah könnte ein wichtiger Schritt in Richtung eines stabileren Friedensprozesses sein, allerdings belasten die jüngsten Angriffe die Aussicht auf eine anhaltende Waffenruhe."
Israel bereitet Öffnung des Grenzübergangs Rafah vor nach Bergung der letzten Geisel
- • Israels Armee hat die sterblichen Überreste der letzten Geisel, Ran Gvili, im Gazastreifen geborgen.
- • Der 24-jährige Ran Gvili war Mitglied einer Eliteeinheit der israelischen Polizei und wurde am 7. Oktober 2023 von der Hamas entführt.
- • Der Grenzübergang Rafah zwischen Gazastreifen und Ägypten soll eingeschränkt wieder geöffnet werden, nachdem der Militäreinsatz zur Bergung der Geisel beendet ist.
"Die Rückführung der sterblichen Überreste von Ran Gvili ermöglicht Israel, mit der nächsten Phase der Waffenruhe-Vereinbarung fortzufahren. Dazu gehören die Entwaffnung der Hamas und der Wiederaufbau des Gazastreifens. Der Druck der internationalen Gemeinschaft könnte zu weiteren Fortschritten führen."
USA benennen Mitglieder des Gaza-„Friedensrats“ – Israel kritisiert Einladungen, UN warnt vor dramatischer Lage
- • Die US-Regierung hat Phase zwei ihres 20-Punkte-Plans für Gaza gestartet; vorgesehen sind unter anderem Wiederaufbau und eine Übergangsverwaltung. Im Gazastreifen gilt laut tagesschau seit dem 10. Oktober 2025 eine Waffenruhe, die als brüchig gilt.
- • US-Präsident Donald Trump hat sieben Gründungsmitglieder des „Friedensrats“/„Board of Peace“ (founding executive board) ernannt: Jared Kushner, Außenminister Marco Rubio, Sondergesandter Steve Witkoff, Weltbankpräsident Ajay Banga, Apollo-CEO Marc Rowan, Sicherheitsberater Robert Gabriel und Ex-Premier Tony Blair; Trump will den Vorsitz übernehmen.
- • Der Friedensrat soll laut Weißem Haus neben dem Wiederaufbau auch Investitionen/Kapital sowie regionale Beziehungen vorantreiben; ein Treffen ist nächste Woche am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos geplant.
"Entscheidend bleibt, ob die brüchige Waffenruhe hält und ob es einen realistischen Mechanismus für Demilitarisierung/Entwaffnung der Hamas gibt – beides gilt laut BBC als größter Prüfstein. Politisch drohen zusätzliche Reibungen: Israels öffentliche Einwände gegen Einladungen sowie die Kritik an fehlender palästinensischer Repräsentation könnten die Legitimität und Arbeitsfähigkeit der neuen US-Strukturen belasten. Kurzfristig dürfte das Davos-Treffen als erster Belastungstest für Rollenverteilung, Mandate und Finanzierung dienen."
Trump verschärft Druck auf Hamas zur Entwaffnung zum Start der zweiten Phase des Gaza‑Waffenstillstands – Pläne für Übergangsverwaltung konkretisiert
- • BBC Verify wertete Satellitenbilder aus und dokumentiert, dass gelbe Betonblöcke zur Markierung der «Gelben Linie» in mindestens drei Gebieten (Beit Lahia, Jabalia, al‑Tuffah) zunächst gesetzt und später weiter in den Gazastreifen hinein versetzt wurden; insgesamt wurden 16 Positionen verschoben.
- • Im Viertel al‑Tuffah (Gaza‑Stadt) wurden laut Satellitenbildern zwischen dem 27. November und dem 25. Dezember mindestens sieben bereits platzierte Blöcke versetzt.
- • Die versetzten Markierungen lagen im Durchschnitt rund 295 Meter weiter innerhalb des Gazastreifens als die Linie auf den offiziellen Karten.
"Mit dem Beginn der zweiten Phase verschiebt sich der diplomatische Schwerpunkt erkennbar in Richtung Entwaffnung, Übergangsverwaltung und Wiederaufbau. Trumps öffentliches Ultimatum, die skizzierten Mechanismen (inklusive möglichem «Buy-back»-Programm) sowie die benannten internationalen und personellen Rollen erhöhen den politischen Druck – gleichzeitig bleibt offen, wie eine Demilitarisierung praktisch durchgesetzt werden könnte. Solange Kernpunkte wie israelischer Rückzug und deutlich mehr humanitäre Hilfe ungeklärt bzw. laut Guardian nicht voll umgesetzt sind und es weiter zu Luftangriffen sowie Vorfällen entlang der umstrittenen «Gelben Linie» kommt, bleibt die Waffenruhe fragil und das Risiko erneuter Eskalationen hoch."
Palästinensische Gruppen billigen 15-köpfige Übergangsregierung in Gaza – viele Fragen offen
- • Palästinensische Gruppen im Gazastreifen haben der Mitgliederliste für eine 15-köpfige technokratischen Übergangsregierung zugestimmt.
- • Die Übergangsregierung soll von Ali Schaath geleitet werden, einem früheren stellvertretenden Minister der Palästinensischen Autonomiebehörde.
- • Die USA haben offiziell die zweite Phase des Friedensplans von Präsident Donald Trump eingeleitet; US-Sondergesandter Steve Witkoff verkündete dies auf X.
"Der Plan markiert einen formalen Schritt, doch ohne Klärung zentraler Fragen – vor allem die tatsächliche Entwaffnung der Hamas, ein belastbares Mandat und Zusagen für die Internationale Stabilisierungstruppe sowie ein klarer israelischer Rückzugsplan – bleibt sein Erfolg unsicher. Die fragile Waffenruhe, die Bereitschaft harter Kräfte in Israel, den Krieg wieder aufzunehmen, und die anhaltend katastrophale humanitäre Lage (verstärkt durch Winterwetter und Überschwemmungen) erhöhen das Risiko weiterer Eskalationen. Kurzfristig sind Verhandlungen über Entwaffnung, Sicherheitsgarantien und humanitäre Hilfe zentral; ohne Fortschritte droht erneute Gewalt und eine Verschlechterung der humanitären Lage."