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Festnahmen in Brandenburg wegen Unterstützung prorussischer Gruppierungen
Zwei mutmaßliche Unterstützer der pro-russischen 'Volksrepubliken Donezk und Lugansk' wurden in Brandenburg festgenommen.
Wichtige Fakten
- • Zwei mutmaßliche Unterstützer der pro-russischen 'Volksrepubliken Donezk und Lugansk' wurden in Brandenburg festgenommen.
- • Die Verhafteten sind ein russischer und ein deutscher Staatsbürger.
- • Seit 2016 leiteten sie einen Verein, der Transporte in den Donbass organisierte.
- • Der Verein transportierte Versorgungsgüter, Medizinprodukte und Drohnen.
- • Die 'Volksrepubliken Donezk und Lugansk' wurden Ende 2022 in die russischen Streitkräfte integriert.
- • Die 'Volksrepubliken' übernahmen seit Frühjahr 2014 die Kontrolle über Teile der ukrainischen Verwaltungsbezirke Donezk und Luhansk.
In Brandenburg wurden zwei Männer festgenommen, die mutmaßlich die prorussischen 'Volksrepubliken Donezk und Lugansk' unterstützt haben. Die Bundesanwaltschaft wirft den Männern vor, seit 2016 führende Positionen in einem Verein innegehabt zu haben, der Transporte von Versorgungsgütern, Medizinprodukten und sogar Drohnen in die ostukrainische Region Donbass zugunsten prorussischer Milizen organisierte. Der Verein 'Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe' steht im Zentrum dieser Ermittlungen. Die 'Volksrepubliken', die seit 2014 weite Teile der ukrainischen Regionen Donezk und Luhansk kontrollieren, wurden Ende 2022 in die russischen Streitkräfte eingegliedert.
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