Forscher verfolgen 10.000 Bogong-Motten in Australien mit winzigen Etiketten
Wichtige Fakten
- • Erstes Projekt zur Markierung von 10.000 Bogong-Motten in Australien.
- • Verwendung winziger Papieretiketten mit Wimpernkleber.
- • Ziel: Lücken in Brutgebieten und Routen schließen.
- • Bürgerwissenschaftler helfen bei der Suche nach markierten Motten.
- • Motte ist seit 2021 auf der globalen Gefährdetenliste der IUCN.
Projektstart in den Australischen Alpen
Forscher und Bürgerwissenschaftler starten ein erstmaliges Projekt, bei dem 10.000 Bogong-Motten in den Australischen Alpen markiert werden, um ihre Wanderung über Hunderte Kilometer zu verfolgen. Die Motten erhalten winzige, nummerierte Papieretiketten, die mit Wimpernkleber befestigt werden, ähnlich wie bei einem Monarchfalter-Programm in Nordamerika.
Ziel: Wissenslücken schließen
Das Projekt zielt darauf ab, Lücken in den Brutgebieten und Wanderrouten der Motten zu schließen, was bisher dazu führte, dass die Art nicht als bedroht unter nationalen Umweltgesetzen gelistet wurde. Die Bogong-Motte steht seit 2021 auf der globalen Gefährdetenliste der IUCN.
Beteiligung der Öffentlichkeit
Über 50 Haushalte in südöstlichen Bundesstaaten dienen als 'Wachposten' und überwachen die Motten mit Insektenlaternen. Die Öffentlichkeit wird aufgefordert, markierte Motten zu melden, um Daten zu sammeln, die für den Artenschutz entscheidend sein könnten.
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