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Frankreichs Schulden belasten weiter deutsche Unternehmen
Frankreich ist Deutschlands drittwichtigster Handelspartner.
Wichtige Fakten
- • Frankreich ist Deutschlands drittwichtigster Handelspartner.
- • Frankreich hat die dritthöchste Schuldenquote in der EU mit etwa 3,5 Billionen Euro.
- • Lakal in Saarlouis verzeichnet zunehmend Zahlungsausfälle bei französischen Geschäftskunden.
- • Die Prämien für Warenausfallversicherungen bei Lakal sind um 50 Prozent gestiegen.
- • Frankreich verstößt seit 2020 kontinuierlich gegen den Maastricht-Vertrag mit einer Neuverschuldung von über 3% des BIP.
- • Präsident Macron hat 2024 die parlamentarische Mehrheit verloren, was politische Instabilität und erschwerte Reformen zufolge hatte.
Frankreich bleibt trotz wachsender Schuldenlast ein wichtiger Handelspartner für Deutschland. Die Schuldenkrise in Frankreich hat jedoch spürbare Auswirkungen auf deutsche Unternehmen, vor allem auf jene, die stark vom französischen Markt abhängig sind. Lakal in Saarlouis erlebt einen Anstieg von Zahlungsausfällen bei französischen Geschäftskunden, was die finanzielle Lage weiter erschwert. Die Warenkreditversicherungen sind teurer geworden, da viele französische Firmen ihre Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlen können. Die politische Instabilität in Frankreich, versinnbildlicht durch den Verlust der parlamentarischen Mehrheit von Präsident Macron, erschwert Reformen und erhöht die Unsicherheit. Dennoch plant Lakal eine bedeutende Investition von 15 Millionen Euro in ein Werk in Lyon, um seine Marktpräsenz in Frankreich zu stärken, trotz der derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen.
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