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Fortschritte und Herausforderungen auf dem Synodalen Weg: Deutsche Kirche weiterhin im Reformprozess
Rund 180 Teilnehmende nahmen an der abschließenden Versammlung des Synodalen Wegs in Stuttgart teil.
Wichtige Fakten
- • Rund 180 Teilnehmende nahmen an der abschließenden Versammlung des Synodalen Wegs in Stuttgart teil.
- • Zentrale Beschlüsse des Synodalen Wegs umfassen mehr Mitbestimmung für Laien, Frauen in Weiheämtern und Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare.
- • Die Bischöfe und Laien wollen eine Synodalkonferenz schaffen, um die systemischen Dimensionen des Machtmissbrauchs zu bekämpfen.
- • Zwischen 2020 und 2023 wurden 15 Reformtexte verabschiedet, deren Umsetzung vielerorts noch aussteht.
- • Weibliche Delegierte fordern weitergehende Reformen in Bezug auf Frauenrechte innerhalb der Kirche.
- • Die Synodalkonferenz soll im November starten, nach Zustimmung der Bischöfe und des Vatikans.
Nach sechs Jahren Debatte zieht der Synodale Weg der katholischen Kirche in Deutschland eine gemischte Bilanz, obwohl einige Teilnehmer von unzureichender Aufarbeitung sprechen. Zu den beschlossenen Reformen zählen mehr Mitbestimmung für Laien, Zugang von Frauen zu Weiheämtern, Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare und verstärkte Missbrauchsprävention. Das Präsidium bezeichnet den Reformprozess als nicht abgeschlossen. Künftige Schritte umfassen die Einrichtung einer Synodalkonferenz, die die Zusammenarbeit zwischen Bischöfen und Laien institutionalisiert. Herausforderung bleiben die knappen Ressourcen, welche die vollständige Umsetzung der Reformen verzögern, was zu Frustration unter den Gläubigen führt.
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