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Fortschritte und Herausforderungen des Synodalen Wegs in der Katholischen Kirche
Der Reformprozess des Synodalen Wegs dauerte sechs Jahre.
Wichtige Fakten
- • Der Reformprozess des Synodalen Wegs dauerte sechs Jahre.
- • 15 Texte, darunter neun konkrete Handlungstexte, wurden verabschiedet.
- • Vier von 27 Bischöfen ignorierten eine Umfrage zur Umsetzung der Beschlüsse.
- • In 13 Diözesen wurden Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare eingeführt.
- • Viele Reformeinsätze warten noch auf die Umsetzung, z.B. die Predigterlaubnis für Frauen.
Der Synodale Weg der Katholischen Kirche in Deutschland zeigt nach sechs Jahren ein gemischtes Bild. Insgesamt wurden in fünf Synodalversammlungen 15 Texte verabschiedet, die zu teils erheblichen Reformen führen sollten, darunter die Einführung von Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare und die erweiterte Beteiligung von Laien. Dennoch bleibt die Umsetzung holprig. Obwohl 13 Bischöfe bereits Segensfeiern in ihren Diözesen eingeführt haben, ignorierten vier Bischöfe die Umfrage zur Umsetzung der Beschlüsse vollkommen. Die fehlende Unterstützung aus Rom bei kritischen Themen wie der Predigerlaubnis für Frauen wird als ein bedeutendes Hindernis gesehen. Der Stadtdekan von Stuttgart, Christian Hermes, kritisiert die zögerliche Haltung mancher Bischöfe und betont die Wichtigkeit von Transparenz bei der Umsetzung dieser Reformen. Ein effektives Monitoring, das den Fortschritt in den Diözesen sichtbar macht, könnte hier Abhilfe schaffen.
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