Gerichte nehmen Rechenzentren wegen Klimafolgen ins Visier
Wichtige Fakten
- • Rund 3.600 Klimaklagen seit 2015 analysiert.
- • Rechenzentren in Chile, Irland, USA und UK beklagt.
- • Google-Projekt in Chile wegen Wasserverbrauch gestoppt.
- • Irland: Klage gegen fossile Energie für Rechenzentren.
- • USA: xAI wegen Methangeneratoren verklagt.
Globaler Trend: Klimaklagen gegen Rechenzentren
Eine Analyse der London School of Economics (LSE) zeigt, dass Rechenzentren und KI zunehmend im Fokus von Umweltklagen stehen. Seit 2015 wurden rund 3.600 klimabezogene Verfahren gezählt, darunter viele gegen die Energieversorgung, den Wasserverbrauch und die Luftverschmutzung von Rechenzentren.
Fallbeispiele aus aller Welt
In Chile stoppte eine Klage ein Google-Rechenzentrum aufgrund unzureichender Klimafolgenabschätzung. Irland gilt als Hotspot: Friends of the Irish Environment und ClientEarth klagen gegen die Genehmigung fossiler Brennstoffe für Rechenzentren. In den USA wird in Mississippi Elon Musks Firma xAI wegen nicht genehmigter Methangeneratoren verklagt. In Großbritannien erzwang eine Klage gegen ein Rechenzentrum in Buckinghamshire eine überarbeitete Umweltprüfung.
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