Gestohlene Meisterwerke in Italien und Brasilien sichergestellt
Wichtige Fakten
- • Drei Gemälde (Cézanne, Renoir, Matisse) in Italien gestohlen und sichergestellt.
- • Wert der gestohlenen Bilder in Italien: über 10 Millionen Dollar.
- • Im März 2026 aus Magnani-Rocca-Stiftung bei Parma entwendet.
- • Dieb in Brasilien deponierte acht Matisse-Illustrationen; festgenommen.
- • Fünf Portinari-Stiche in Brasilien noch vermisst.
Drei Meisterwerke in Italien geborgen
Die italienische Polizei hat drei gestohlene Gemälde von Paul Cézanne, Pierre-Auguste Renoir und Henri Matisse sichergestellt, die im März 2026 bei einem nächtlichen Einbruch in die Magnani-Rocca-Stätte nahe Parma entwendet worden waren. Die Beute hatte einen geschätzten Wert von über zehn Millionen Dollar. Das teuerste Stück, Cézannes Stillleben mit Kirschen, wurde auf rund sieben Millionen Dollar geschätzt, gefolgt von Renoirs Fisch (3,5 Millionen) und Matisses Odaliske auf der Terrasse (23.000 Dollar). Die Carabinieri-Einheit für Kunstschutz meldete den Fund im Rahmen von Ermittlungen, machte jedoch keine Details zum Zustand der Werke öffentlich.
Auch in Brasilien Erfolge
Parallel hat die Polizei in São Paulo, Brasilien, acht Illustrationsseiten von Henri Matisse für das Buch Jazz sichergestellt, die im Dezember letzten Jahres aus einer Bibliothek gestohlen worden waren. Dieser Raub wird dem prominenten Kunstdieb Laéssio Rodrigues de Oliveira zugeschrieben, der bereits in Haft sitzt. Bei einer Hausdurchsuchung fand die Polizei die Werke und verhaftete einen Komplizen, João Paulo Linhares de Araújo. Die Werke wurden am Donnerstag an die Bibliothek zurückgegeben. Jedoch fehlen weiterhin fünf Stiche des brasilianischen Künstlers Candido Portinari, deren Verbleib ungeklärt ist.
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