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Inland 21.03.2026, 03:58 Aktualisiert: 21.03.2026, 06:00

Gewalt an Cottbuser Grundschule: Eltern und Lehrer suchen nach Lösungen

Mehrere Gewaltvorfälle wie Körperverletzungen und Reizgaseinsatz gemeldet.

Wichtige Fakten

  • Mehrere Gewaltvorfälle wie Körperverletzungen und Reizgaseinsatz gemeldet.
  • Über 40 Prozent der Schüler haben keinen deutschen Pass.
  • Staatsanwaltschaft kann bei Kindern unter 14 kaum eingreifen.
  • Eltern schrieben Brandbrief aus Angst und Frustration.
  • Schule setzt auf Sozialarbeit und Konfliktgruppen.

Gewaltvorfälle und Herausforderungen

An der Regine-Hildebrandt-Grundschule in Cottbus häufen sich Gewaltvorfälle, darunter Körperverletzungen, rassistische Beleidigungen und Reizgaseinsatz, was zu großer Angst unter Schülern führt. Eltern und Lehrer sind verzweifelt, da trotz Meldungen an Schulamt und Polizei die Lage angespannt bleibt, insbesondere weil Kinder unter 14 Jahren strafunmündig sind und die Justiz kaum eingreifen kann.

Hintergründe und Maßnahmen

Die Schule hat einen hohen Anteil an Kindern ohne deutsche Pass (über 40 Prozent), was mit Sprachproblemen und mangelnder Vorbildung einhergeht. Sozialarbeiter betonen, dass Gewalt oft aus Perspektivlosigkeit entsteht. Als Reaktion wurden Konfliktgruppen eingerichtet, um Streit deeskalieren zu lernen, und Behörden wie die Staatsanwaltschaft sind eingebunden, doch bisher wurden keine Kinder in Obhut genommen.

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