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Großrazzia in Nagelstudios: Betrug und Schwarzarbeit im Fokus
Über 1.000 Einsatzkräfte durchsuchten 49 Objekte in fünf Bundesländern.
Wichtige Fakten
- • Über 1.000 Einsatzkräfte durchsuchten 49 Objekte in fünf Bundesländern.
- • Ein 56-jähriger Betreiber von Nagelstudios aus Düsseldorf steht im Verdacht, Ausländer ohne Arbeitserlaubnis beschäftigt zu haben.
- • Die Behörden werfen dem Verdächtigen vor, über 16 Jahre Nagelstudios mit illegalen Arbeitskräften betrieben zu haben.
- • Drei Personen wurden festgenommen, darunter zwei Leiterinnen von Nagelstudios.
- • Der finanzielle Schaden soll mehr als sieben Millionen Euro betragen.
Mit einer großangelegten Razzia in fünf Bundesländern haben die Behörden gegen Schwarzarbeit in Nagelstudios vorgegangen. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein 56-jähriger Betreiber von Nagelstudios aus Düsseldorf, der unter dem Verdacht steht, gewerbs- und bandenmäßig Ausländer ohne Arbeitserlaubnis beschäftigt und dadurch Steuern in großem Umfang hinterzogen zu haben. Diese Aktionen haben Über 1.000 Einsatzkräfte von Bundespolizei, Zoll, Steuerfahndung und Staatsanwaltschaft durchgeführt. Neben dem Hauptverdächtigen wurden zwei weitere Personen, die als Leiterinnen von Nagelstudios tätig waren, festgenommen. Den Ermittlungen zufolge sollen über die Jahre ein Schaden von über sieben Millionen Euro bei den Steuereinnahmen und den Sozialkassen entstanden sein.
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