Hai-Alarm vor New York: Drohnen sollen Badegäste schützen
Wichtige Fakten
- • 27 Haiarten vor New York nachgewiesen
- • Drohnen überwachen Strände und Fischschwärme
- • Bullenhai kann aggressiv gegenüber Menschen sein
- • Badegäste müssen bei Hai-Sichtung Wasser verlassen
- • Wissenschaftler: Haie folgen Fischschwärmen, nicht Menschen
Hai-Sichtungen vor New York
Nach einem Hai-Biss Anfang Juli am Rockaway Beach in Queens sind die Behörden in New York in erhöhter Alarmbereitschaft. Regelmäßig schickt die Polizei Drohnen über den Atlantik, um Haie und große Fischschwärme zu entdecken, die die Tiere in Strandnähe locken. Badegäste müssen das Wasser verlassen, wenn ein Hai gesichtet wird. Trotz der Vorfälle bleiben die Strände beliebt – viele New Yorker zeigen sich gelassen und respektieren den Ozean als Lebensraum der Tiere.
Experten beruhigen
Meeresforscher Hans Walters vom New Yorker Aquarium betont, dass in den Gewässern rund um New York insgesamt 27 Haiarten nachgewiesen sind, von denen nur wenige im Sommer in Strandnähe kommen. Kein Hai betrachte Menschen als Beute; sie folgten kleinen Fischschwärmen. Allerdings gelte der Bullenhai als potenziell aggressiv gegenüber Menschen. Die Wissenschaft empfiehlt, Warnungen ernst zu nehmen und auf Lifeguards sowie Drohnen zu achten.
Das könnte Sie auch interessieren
Kanadische Waldbrände: Toronto erlebt schlechteste Luftqualität weltweit – Auswirkungen auch auf WM-Finale in New York?
Kanadische Waldbrände: Rauchschwaden trüben Luftqualität in Toronto und New York
Legionellen-Ausbruch in New York: 46 Infektionen, Besorgnis in der Upper East Side
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.