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International 16.07.2026, 00:33 Aktualisiert: 16.07.2026, 15:02

Kanadische Waldbrände: Rauchschwaden trüben Luftqualität in Toronto und New York

Toronto hatte am Mittwoch die weltweit schlechteste Luftqualität.

Wichtige Fakten

  • Toronto hatte am Mittwoch die weltweit schlechteste Luftqualität.
  • Mehr als 180 aktive Waldbrände lodern in Nord-Ontario.
  • Luftqualitätswarnungen gelten in über 20 US-Bundesstaaten.
  • Detroit löste Toronto als Stadt mit schlechtester Luft ab (IQAir).
  • New Yorker Bürgermeister ruft Bewohner zum Bleiben zu Hause auf.

Luftqualität in Toronto und New York

Wegen heftiger Waldbrände in Kanada hat die Metropole Toronto die weltweit schlechteste Luftqualität verzeichnet. Laut dem Schweizer Luftanalyse-Unternehmen IQAir ist die Luft in der größten kanadischen Stadt noch schlechter als die im kongolesischen Kinshasa oder der Stadt Medan in Indonesien. Die Brände im Nordwesten Ontarios, Hunderte Kilometer entfernt, treiben Rauchschwaden bis in die Stadt. Am Mittwochmorgen wachten die Bewohner unter einem gelb gefärbten Himmel auf. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, möglichst in Wohnungen zu bleiben und sportliche Aktivitäten sowie Veranstaltungen im Freien abzusagen.

Auswirkungen auf die USA

Der Rauch erreicht auch New York, wo die Luftqualität als ungesund eingestuft wird. New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul empfiehlt das Tragen von Masken und verteilt 100.000 N95-Masken. Am Sonntag findet in East Rutherford das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien statt. Prognosen gehen von einer Besserung der Luftqualität ab Samstag aus. Zudem erfasst eine Hitzewelle New York mit Temperaturen bis zu 40 Grad; die Behörden haben „Code Red“ ausgerufen. Für Samstag werden Gewitter und Regen erwartet.

Großflächige Luftqualitätswarnungen

Laut neuen Meldungen sind Luftqualitätsalarme in mehr als 20 US-Bundesstaaten ausgegeben. Die Luftqualität wird in Teilen von Illinois, Wisconsin, Michigan und Ohio als „sehr ungesund“ eingestuft, in Gebieten um Detroit, Wisconsin und Minnesota sogar als „gefährlich“. Der Rauch erreicht Nord-Carolina und mehrere Neuenglandstaaten. Detroits Bürgermeister ruft ebenfalls zum Verbleib in Innenräumen auf.

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